Gerüchte um Ende für OnePlus: Unternehmen weist Berichte über Marken-Aus zurück

In den vergangenen Tagen sorgten Berichte über eine angebliche Schließung der Smartphone-Marke OnePlus für erhebliche Unruhe in der Branche. Nun hat die Führungsebene des Unternehmens reagiert und stellt klar: Ein Rückzug vom Markt stehe nicht zur Debatte.

Schwere Vorwürfe durch Enthüllungsbericht

Der Stein des Anstoßes war ein detaillierter Bericht des Portals Android Headlines. Darin wurde unter Berufung auf interne Quellen behauptet, der Mutterkonzern Oppo habe beschlossen, die Marke OnePlus schrittweise abzuwickeln. Als Gründe wurden drastisch sinkende Absatzzahlen – die Rede ist von einem Minus von über 20 Prozent im vergangenen Jahr – sowie massive Konflikte mit dem wichtigen indischen Einzelhandel angeführt.

Zudem berichteten Insider, dass geplante Schlüsselprojekte wie der Nachfolger des faltbaren OnePlus Open bereits gestoppt worden seien. Die Marke, so der Tenor der Gerüchte, verliere ihre Eigenständigkeit und werde vollständig in die Strukturen von Oppo integriert.

Offizielles Dementi der Geschäftsführung

Angesichts der wachsenden Spekulationen sah sich die Unternehmensführung gezwungen, öffentlich Stellung zu beziehen. Robin Liu, CEO von OnePlus Indien, trat den Berichten am 21. Januar 2026 via Social Media entgegen. Er bezeichnete die Behauptungen über eine Schließung als „falsch und irreführend“.

Ein Sprecher des Unternehmens ergänzte gegenüber Fachmedien, dass OnePlus weiterhin fest entschlossen sei, innovative Produkte für seine globale Community zu entwickeln. Das operative Geschäft laufe ohne Unterbrechung weiter. Man betonte zudem, dass die enge Zusammenarbeit mit Oppo lediglich der Effizienz diene, jedoch nicht das Ende der Marke bedeute.

Experten bleiben skeptisch

Trotz des klaren Dementis beobachten Marktanalysten die Entwicklung mit einer gewissen Vorsicht. Es ist unbestreitbar, dass die Marke OnePlus in den letzten zwei Jahren einen massiven strategischen Wandel vollzogen hat. Während das Unternehmen einst als unabhängiger „Flagship-Killer“ startete, sind Hard- und Software heute kaum noch von den Modellen der Muttermarke Oppo zu unterscheiden.

Die Kernpunkte der aktuellen Lage:

  • Markenpräsenz: OnePlus bleibt als Name und Verkaufsmarke vorerst erhalten.
  • Struktureller Wandel: Die technische Entwicklung und Verwaltung sind bereits weitgehend mit Oppo verschmolzen.
  • Vertrauen: Das Dementi beruhigt zwar kurzfristig die Märkte, doch der Erfolg der kommenden Modellgeneration wird entscheidend dafür sein, wie viel Spielraum Oppo der Tochtermarke künftig noch einräumt.

Für den Endverbraucher ändert sich durch die aktuelle Debatte zunächst nichts. Serviceleistungen und Software-Updates für bestehende Geräte bleiben durch die globalen Strukturen des Konzerns gesichert.


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