Apple Ring: Tony Fadell bestätigt Oura-Ursprung und Apples Patent-Offensive

In der Tech-Welt sorgt ein aktuelles Interview für Aufsehen: Ende Januar 2026 war Tony Fadell, der ehemalige Senior VP der iPod-Sparte bei Apple und Gründer von Nest, zu Gast im Newcomer Podcast. Dabei enthüllte er ein bisher gut gehütetes Geheimnis über die Ursprünge der Smart-Ring-Technologie und gab eine klare Einschätzung zur Zukunft von Apple ab.

Das Nest-Team hinter dem Oura-Erfolg

Man staunte nicht schlecht, als Fadell verriet, dass sein Team bei Nest tatsächlich den ersten echten Smart Ring entwickelt hatte.

  • Der Verkauf: Man verkaufte die Patente später an Oura, das heute führende Unternehmen in diesem Sektor.
  • Expertise: Fadell betonte, dass die DNA seines Nest-Teams nun hinter dem Erfolg von Oura stecke.
  • Apples Chance: Laut Fadell wäre man bei Apple „verrückt“, wenn man nicht über einen eigenen Smart Ring nachdenken würde. Man verfüge bereits über alle nötigen Technologien – von spezialisierten Chips bis hin zur Sensorik –, um einen „unglaublichen Ring“ zu bauen. Für ihn sei das Projekt ein absoluter „Selbstläufer“.

Das neue Patent: Ein Ring als Universal-Controller

Dass man bei Apple tatsächlich längst an dieser Vision arbeitet, belegt eine der neuesten Patentanmeldungen. Man beschreibt darin ein ambitioniertes Wearable, das weit über pures Fitnesstracking hinausgeht.

  • Biometrischer Schlüssel: Man integriert NFC-Hardware, die basierend auf biometrischen Daten Tags emulieren kann. So kann man den Ring als sicheren Token für die Identität nutzen oder medizinische Daten (wie die Einnahme von Medikamenten) rechtssicher protokollieren.
  • Gestensteuerung im Raum: Durch eine integrierte Trägheitsmesseinheit (IMU) kann man auf Zeigegesten, Taps und Bewegungen im freien Raum reagieren. Man steuert damit den Thermostat, navigiert durch Mac-Interfaces oder interagiert mit virtuellen Objekten in der Mixed Reality.
  • Kontextuelle Intelligenz: Man kombiniert ein Mikrofon mit Bewegungssensoren, um Sprachbefehle im richtigen Kontext zu interpretieren. Der Ring erkennt durch die Blickrichtung und die Handposition, welches Gerät man gerade meint.

Die Schaltzentrale für Spatial Computing

Besonders spannend ist das beschriebene Mapping-System. Man speichert die Standorte aller Geräte in der Wohnung oder im Büro in einer digitalen Karte.

  • Automatisches Routing: Wenn man auf eine Lampe zeigt und einen Befehl gibt, leitet der Ring diesen ohne manuelles Auswählen an das richtige HomeKit-Gerät weiter.
  • Vision Pro Ergänzung: In Verbindung mit Vision-Headsets hilft der Ring dabei, die Präzision der Blickerfassung (Gaze Direction) massiv zu erhöhen. Man nutzt ihn als subtile, reibungslose Eingabemethode, die herkömmliche Hand-Controller überflüssig macht.

Fazit: Mehr als nur ein Schmuckstück

Man erkennt deutlich: Ein potenzieller „Apple Ring“ wird nicht nur ein Gesundheits-Tracker sein, sondern das zentrale Eingabegerät für die Ära des Spatial Computing. Man schafft damit eine Schnittstelle, die diskret am Finger sitzt und die Interaktion mit der Umwelt so natürlich wie möglich gestaltet.

BILD: Apple Ring – Quelle: https://www.inside-sim.de/25662/apple-ring-konzept-so-koennte-der-smarte-ring-aussehen/


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