Galaxy S26 vs. S22: Evolution oder teure Stagnation?

Was hat sich in den letzten Jahren bei den Topmodellen von Samsung getan? Vier Jahre liegen zwischen dem Galaxy S22 und dem kommenden Galaxy S26. Wer glaubt, Samsung hätte das Rad neu erfunden, wird beim Blick auf die Datenblätter schnell ernüchtert. Während die Preise laut aktuellen Leaks die 1.000-Euro-Marke für das Basismodell knacken könnten, recycelt Samsung altbekannte Hardware-Elemente.

Die nackten Zahlen im Vergleich

MerkmalGalaxy S22 (2022)Galaxy S26 (2026)Urteil
Display6,1″ (1.300 Nits)6,3″ (~3.000 Nits)Besser, aber 6,1″ war handlicher.
Ladeleistung25 Watt25 WattPeinlich. 4 Jahre Stillstand.
Hauptkamera50 MP (1/1.56″)50 MP (~1/1.3″)Marginal. Sensor wächst kaum.
Tele-Kamera10 MP (3x Zoom)10 MP (3x Zoom)Identisch. Seit 2022 keine Innovation.
Arbeitsspeicher8 GB RAM12 GB RAMNotwendig für KI, kein Luxus.
Akku3.700 mAh4.300 mAhBesser, aber Konkurrenz bietet 5.500+.
Einstiegspreis849 € (UVP)~999 € (Erwartet)Preistreiber. Knapp 18% teurer.

Kritische Analyse: Wo Samsung den Anschluss verliert

1. Die „25-Watt-Stagnation“

Es ist fast schon ein schlechter Scherz: Während chinesische Hersteller im Jahr 2026 ihre Mittelklasse-Geräte in 15 Minuten voll aufladen, hält Samsung beim Basis-S26 stur an 25 Watt fest. Für ein Flaggschiff, das die 1.000-Euro-Grenze kratzt, ist das im Vergleich zum S22 kein Fortschritt, sondern ein Armutszeugnis.

2. Kamera-Recycling vom Feinsten

Der 3x-Tele-Sensor ist ein alter Bekannter. Seit dem S22 hat sich an der Auflösung und dem Zoom-Faktor der kleinen Modelle nichts getan. Wer auf echte Kamera-Innovationen hofft, wird wieder einmal zum teuren Ultra-Modell gezwungen. Das S26 bleibt eine „Sicherheits-Iteration“.

3. Der Preis-Schock durch den „KI-Zwang“

Die Erhöhung des Arbeitsspeichers auf 12 GB wird von Samsung als Upgrade gefeiert, ist aber schlichtweg eine technische Notwendigkeit, um die ressourcenhungrigen Galaxy AI Features zu betreiben. Der Kunde zahlt diesen „KI-Aufschlag“ nun mit einem deutlich höheren Einstiegspreis, ohne dass die restliche Hardware (Laden, Zoom, Material) einen ähnlichen Sprung macht.

4. Exynos-Lotterie 2026

Auch beim S26 müssen europäische Käufer wohl wieder mit dem hauseigenen Exynos 2600 vorliebnehmen, während andere Regionen den effizienteren Snapdragon erhalten. Zwar verspricht der neue 2nm-Prozess Besserung, doch das Misstrauen aus S22-Zeiten sitzt tief.


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