Die Hoffnung auf ein smarteres Siri im Frühjahr erhält einen Dämpfer. Wie der renommierte Insider Mark Gurman berichtet, ist Apple bei den abschließenden Tests für iOS 26.4 auf unerwartete Schwierigkeiten gestoßen. Das ambitionierte Ziel, Siri mithilfe von „Apple Intelligence“ und Google Gemini grundlegend zu transformieren, muss teilweise verschoben werden.
Die „Stolpersteine“ in der Entwicklung
Obwohl iOS 26.3 erst vor wenigen Tagen (am 11. Februar) veröffentlicht wurde, konzentriert sich die Fachwelt bereits auf das nächste große Update, iOS 26.4. Dieses sollte eigentlich den Durchbruch für die neue, kontextsensitive Siri bringen. Doch interne Tests offenbarten laut Gurman kritische Schwachstellen:
- Reaktionsgeschwindigkeit: Die KI-gestützte Siri antwortet in vielen Szenarien noch zu langsam.
- Abbruch-Bug: Siri bricht die Verarbeitung häufig ab, wenn Nutzer besonders schnell sprechen.
- KI-Konflikte: In Test-Builds neigt Siri dazu, Anfragen fälschlicherweise an ChatGPT auszulagern, anstatt sie mit Apples eigener On-Device-Technologie oder dem integrierten Gemini-Modell zu lösen.
- App-Intents: Die tiefgreifende Steuerung von Drittanbieter-Apps (z. B. „Bearbeite dieses Foto und schicke es an Max“) erweist sich als fehleranfällig.
Der neue Release-Fahrplan
Apple-Chef Tim Cook und Software-Chef Craig Federighi haben sich aufgrund dieser „Snags“ offenbar für eine etappenweise Einführung entschieden, um die Systemstabilität nicht zu gefährden:
| Version | Erwarteter Zeitraum | Fokus |
| iOS 26.4 | Ende März / April 2026 | Basisfunktionen, neue Emojis |
| iOS 26.5 | Mai / Juni 2026 | Erste Vorschau-Optionen für den persönlichen Kontext (Preview-Toggle). |
| iOS 27 | September 2026 | Volles „Chatbot“-Erlebnis und systemweite KI-Integration (Projekt „Campo“). |
Strategische Bedeutung
Der Druck auf Apple wächst, da Konkurrenten wie Samsung bereits seit Anfang des Jahres deutlich fortschrittlichere KI-Assistenten in ihren Geräten integriert haben. Apple setzt zwar auf eine hybride Architektur namens „Linwood“, die private On-Device-Verarbeitung mit leistungsstarken Cloud-Servern kombiniert, doch die Feinabstimmung dieser komplexen Systeme benötigt offensichtlich mehr Zeit als geplant.
Insider vermuten, dass Apple bei der kommenden WWDC im Juni 2026 iOS 27 vorstellen wird, welches dann endlich das Versprechen einer vollständig autonomen und intelligenten Siri einlösen soll.
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Technikaffin seit den Zeiten von Amiga 500 und C64 – mittlerweile aber eher mit deutlichem Fokus auf die Bereich Mobilfunk und Telekommunikation. Die ersten Artikel im Telco Bereich habe ich bereits 2006 geschrieben, seit dem bin ich dem Thema treu geblieben und nebenbei läuft mittlerweile auch noch ein Telefon- und Smartphone Museum um die Entiwcklung zu dokumentieren.
