iOS 27: Apples „Snow Leopard“-Moment für das iPhone

Apple plant für das kommende iOS 27 einen strategischen Kurswechsel. Anstatt das System mit einer Flut neuer, teils fehleranfälliger Funktionen zu überladen, liegt der Fokus laut Insider Mark Gurman fast ausschließlich auf der Optimierung des Kerns. Intern wird das Update bereits mit dem legendären Mac OS X Snow Leopard verglichen, das 2009 Geschichte schrieb, indem es nahezu keine neuen Features einführte, aber das System radikal beschleunigte.

Großreinemachen unter der Haube

Nachdem iOS 26 mit dem neuen „Liquid Glass“-Design und tiefgreifenden KI-Integrationen bei vielen Nutzern für Performance-Probleme und Bugs gesorgt hatte, zieht Apple nun die Notbremse. Gurman berichtet, dass die Ingenieure das System „aufräumen“, da es intern mittlerweile als „Wust“ (a bit of a mess) gelte.

Die geplanten Änderungen im Überblick:

  • Entschlackung des Quellcodes: Über Jahre angesammelte „Code-Reste“, die nicht mehr benötigt werden, aber das System aufblähen, werden konsequent entfernt.
  • Neuschreiben zentraler Funktionen: Wichtige Systemkomponenten werden von Grund auf neu programmiert, um die Reaktionsgeschwindigkeit zu erhöhen.
  • App-Modernisierung: Auch ältere Standard-Apps sollen ein technisches Upgrade erhalten, um effizienter mit der aktuellen Hardware zu interagieren.

Fokus: Akkulaufzeit und Geschwindigkeit

Das Hauptziel dieser Maßnahmen ist die Effizienz. Durch den saubereren Code sinkt die Last auf den Prozessor, was zu zwei entscheidenden Vorteilen führen soll:

  1. Mehr „Saft“: Eine spürbar längere Akkulaufzeit, da Hintergrundprozesse weniger Energie verbrauchen.
  2. Höhere Responsivität: Animationen sollen flüssiger laufen und Apps schneller starten, was besonders Besitzern älterer iPhone-Modelle zugutekommen dürfte.

Dennoch kein Stillstand bei der KI

Trotz des Fokus auf Stabilität wird iOS 27 nicht komplett ohne Neuerungen erscheinen. Apple nutzt die gewonnene Performance, um die Siri-Infrastruktur weiter auszubauen. Erwartet wird ein chatbot-ähnliches Interface und eine tiefere Integration in den neuen (mutmaßlich kostenpflichtigen) Dienst Apple Health+, der personalisierte Ernährungs- und Trainingspläne auf Basis von KI-Analysen erstellt.

Zudem soll iOS 27 das Fundament für das erste faltbare iPhone (iPhone Fold) legen, indem es hybride Funktionen zwischen iOS und iPadOS stabiler integriert.

Fazit: iOS 27 wird vermutlich kein visuelles Feuerwerk, aber das wichtigste Update seit Jahren für die langfristige Stabilität des iPhones. Die Vorstellung wird im Juni auf der WWDC 2026 erwartet.


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