Schluss mit neugierigen Blicken im Bus oder im Aufzug: Samsung macht beim kommenden Galaxy S26 Ultra ernst in Sachen Privatsphäre. Neue Leaks gewähren uns nun einen tiefen Einblick in die Einstellungen des sogenannten Privacy Displays. Diese Technologie ist weit mehr als eine simple Software-Lösung oder ein klassischer Sichtschutzfilter – sie ist fest in der Hardware des neuen Ultra-Displays verankert.
Intelligente Automatisierung: „Auto Privacy“
Eines der Highlights ist die intelligente Steuerung. Das System erkennt von selbst, wann Diskretion gefragt ist. Der Modus Auto Privacy greift in folgenden Szenarien:
- Überfüllte Orte: Erkennt das Smartphone über Sensoren oder Standortdaten, dass man sich an belebten Orten wie in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Fahrstühlen befindet, wird der Schutz automatisch aktiviert.
- Sensible Inhalte: Beim Öffnen von Banking-Apps oder der Passwort-Eingabe schaltet das Display in den privaten Modus.
- Schutz der Galerie: Private Bilder und geschützte Ordner werden vor seitlichen Blicken abgeschirmt, sobald sie geöffnet werden.
- Sicherheitsabfrage: Auch bei der Eingabe von PIN, Passwort oder Muster bleibt die Anzeige für Außenstehende verborgen.


Volle Kontrolle: Manuelle Einstellungen & Triggers
Wer die Automatik nicht nutzen möchte, erhält umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten. Der Nutzer kann selbst festlegen, unter welchen Bedingungen der Filter aktiv wird:
- Ortsbasierte Aktivierung: Man kann spezifische Standorte (z. B. das Büro oder Cafés) definieren, an denen der Schutz dauerhaft aktiv sein soll.
- Selektiver Schutz: Ein besonderes Feature ist die Möglichkeit, nur bestimmte Bildbereiche zu schützen. So können beispielsweise Benachrichtigungs-Popups oder Picture-in-Picture-Fenster (PiP) unkenntlich gemacht werden, während der Rest des Bildschirms normal sichtbar bleibt.
Für maximale Sicherheit: Der „Maximum Privacy Mode“
Wenn es absolut diskret sein muss, bietet Samsung den Maximum Privacy Mode. Dieser Modus geht einen Schritt weiter als der Standard-Schutz: Er regelt die Helligkeit des Displays zusätzlich herunter und verstärkt den hardwareseitigen Filtereffekt. Dadurch wird der Sichtwinkel so stark eingeschränkt, dass der Bildschirminhalt schon bei minimaler Neigung für Dritte komplett schwarz oder unlesbar erscheint.
Wichtig: Da diese Funktion auf der neuen „Flex Magic Pixel“-Technologie von Samsung Display basiert, ist sie hardwaregebunden. Ein Nachrüsten für ältere Modelle via Software-Update ist daher nicht möglich.
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Technikaffin seit den Zeiten von Amiga 500 und C64 – mittlerweile aber eher mit deutlichem Fokus auf die Bereich Mobilfunk und Telekommunikation. Die ersten Artikel im Telco Bereich habe ich bereits 2006 geschrieben, seit dem bin ich dem Thema treu geblieben und nebenbei läuft mittlerweile auch noch ein Telefon- und Smartphone Museum um die Entiwcklung zu dokumentieren.
