Apples Einstieg in den Markt der Foldables nimmt konkrete Formen an. Neueste Berichte von Bloomberg zeichnen das Bild eines Geräts, das nicht nur ein neues iPhone-Modell ist, sondern eine völlig neue Produktkategorie darstellt: Ein echter iPhone-iPad-Hybrid. Während Konkurrenten wie Samsung bereits in der siebten Generation sind, setzt Apple auf eine tiefe Software-Integration, um den späten Marktstart im Jahr 2026 zu rechtfertigen.
Im Gegensatz zu vielen aktuellen Foldables, die im aufgeklappten Zustand eher quadratisch wirken, plant Apple ein deutlich breiteres Seitenverhältnis (nahezu 4:3).
- Innendisplay: Aufgeklappt bietet das Gerät eine Diagonale von etwa 7,8 bis 8 Zoll – das entspricht fast exakt der Fläche eines iPad mini.
- Außendisplay: Im geschlossenen Zustand soll es wie ein kompaktes iPhone bedienbar sein (ca. 5,5 bis 6 Zoll), um die einhändige Nutzung im Alltag zu gewährleisten.
- Design-Fokus: Apple nutzt Erkenntnisse aus dem für 2025 erwarteten „iPhone 17 Air“, um das Foldable extrem dünn zu bauen (geschlossen unter 10 mm), trotz eines massiven Akkus (Gerüchte sprechen von 5.500 mAh).
Software: iOS lernt vom iPad
Der größte Clou ist die Software. Das Gerät wird zwar mit iOS (vermutlich Version 20 im Jahr 2026) laufen, übernimmt aber exklusive Funktionen von iPadOS:
- Split-View Multitasking: Erstmals auf einem iPhone können zwei Apps nativ nebeneinander betrieben werden.
- Adaptive Layouts: Apps passen ihr Interface beim Aufklappen automatisch an – inklusive persistenter Seitenleisten, wie man sie von iPad-Anwendungen wie Mail oder Notizen kennt.
- Side-by-Side Interaktion: Nutzer können Inhalte (Bilder, Texte) per Drag-and-Drop direkt zwischen zwei geöffneten Apps verschieben.
Key Facts auf einen Blick
| Feature | Details |
| Displaygröße | Innen: ~7,8″ (iPad mini Größe) / Außen: ~5,5″ – 6″ |
| Seitenverhältnis | Breites 4:3 Format (optimiert für Video & Multitasking) |
| Biometrie | Touch ID im Power-Button (statt Face ID, um Gehäusedicke zu sparen) |
| Kamerasystem | 4 Kameras: 2 Hauptkameras, 1 Frontkamera außen, 1 Selfie-Cam innen |
| Release-Zeitraum | Herbst 2026 (zusammen mit der iPhone 18 Serie) |
| Erwarteter Preis | Ab ca. 2.000 USD |
Was das für Nutzer und Entwickler bedeutet
Apple positioniert das Foldable als das ultimative „Power-User“-Gerät. Wer bisher zwei Geräte (iPhone und iPad mini) dabeihatte, soll künftig nur noch eines benötigen.
Entwickler werden durch neue APIs dazu angehalten, ihre iPhone-Apps für das breitere Format zu optimieren. Da das Gerät jedoch auf iOS basiert und nicht auf iPadOS, wird es wahrscheinlich keine vollwertigen Desktop-Features wie den „Stage Manager“ erhalten, um die Abgrenzung zum iPad Pro und Mac beizubehalten
Obwohl die Quellen (darunter Mark Gurman) immer sicherer werden, bleibt die Produktion eine Herausforderung. Besonders die Minimierung der Falzstelle (Crease) und die Ausbeute der komplexen OLED-Panels von Samsung Display gelten als kritische Faktoren, die den Starttermin noch in das Jahr 2027 verschieben könnten.
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Technikaffin seit den Zeiten von Amiga 500 und C64 – mittlerweile aber eher mit deutlichem Fokus auf die Bereich Mobilfunk und Telekommunikation. Die ersten Artikel im Telco Bereich habe ich bereits 2006 geschrieben, seit dem bin ich dem Thema treu geblieben und nebenbei läuft mittlerweile auch noch ein Telefon- und Smartphone Museum um die Entiwcklung zu dokumentieren.
