Mit dem Start des europäischen Bezahlsystems Wero stellt sich für viele als Anwender eine ganz praktische Frage: Soll man die Funktion direkt in der gewohnten Banking-App nutzen oder zur eigenständigen Wero-App greifen? Wir erklären hier den Unterschied
Die integrierte Lösung: Der Standard für den Bankkunden
Für die Mehrheit der Nutzer in Deutschland – insbesondere bei den Sparkassen, Volksbanken und der Deutschen Bank – ist Wero bereits fester Bestandteil der hauseigenen Banking-App. In diesem Fall ist man als Kontoinhaber meist am besten damit beraten, auf eine zusätzliche Installation zu verzichten. Die Vorteile liegen auf der Hand: Man muss als Besitzer eines Smartphones keinen weiteren Speicherplatz belegen und profitiert von einer nahtlosen Einbindung in die Umsatzübersicht. Zudem entfällt als Sicherheitsbewusster die Notwendigkeit, einer weiteren App Zugriff auf Finanzdaten zu gewähren.
Die Wero-Einzel-App: Ein Spezialwerkzeug für den Puristen
Parallel dazu existiert die eigenständige Wero-App in den Stores. Diese ist für den Kunden vor allem dann interessant, wenn die eigene Hausbank die Funktion zwar unterstützt, aber noch nicht komfortabel in die eigene Software eingebunden hat.
Generell gilt: Bezahlungen per Wero sind auf beiden Wegen möglich.
Hier sind die Argumente im Überblick:
| Weg der Nutzung | Vorteile für den Anwender | Nachteile für den Nutzer |
| Banking-App (Integriert) | Alles an einem Ort, kein zusätzlicher Login, volle Kontokontrolle. | Menüführung teils komplexer und versteckter. |
| Wero Einzel-App | Schneller Zugriff, Fokus auf P2P-Zahlungen, übersichtliches Design. | Zusätzliche App-Pflege nötig, teils redundante Funktionen. |
Als Beobachter des Marktes lässt sich feststellen, dass die Einzel-App langfristig vor allem dazu dienen soll, die europäische Marke „Wero“ präsenter zu machen. Für den Zahler, der im Restaurant schnell die Rechnung splitten möchte, kann die Einzel-App durch ihren Fokus auf Schnelligkeit punkten. Wer jedoch als Organisator seine Finanzen lieber kompakt an einer Stelle verwaltet, wird die integrierte Lösung bevorzugen.
Man muss als Verbraucher nicht zwangsläufig wählen – oft ist beides parallel möglich. Wer jedoch Wert auf ein aufgeräumtes Smartphone legt, sollte zunächst prüfen, wie gut die Umsetzung in der eigenen Banking-App gelungen ist. In den meisten Fällen wird man als Kunde feststellen, dass die integrierte Funktion vollkommen ausreicht, um am modernen Zahlungsverkehr teilzunehmen.
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Technikaffin seit den Zeiten von Amiga 500 und C64 – mittlerweile aber eher mit deutlichem Fokus auf die Bereich Mobilfunk und Telekommunikation. Die ersten Artikel im Telco Bereich habe ich bereits 2006 geschrieben, seit dem bin ich dem Thema treu geblieben und nebenbei läuft mittlerweile auch noch ein Telefon- und Smartphone Museum um die Entiwcklung zu dokumentieren.
