Apples faltbare Zukunft: Kommt das iPhone im „Clamshell“-Design?

Seit Jahren spekuliert die Fachwelt über ein faltbares iPhone. Nun verdichten sich die Hinweise, dass Apple einen konkreten Formfaktor ins Auge gefasst hat. Laut dem renommierten Apple-Experten Mark Gurman experimentiert der Tech-Gigant aus Cupertino derzeit intensiv mit einem quadratischen Klappdesign – ähnlich dem Samsung Galaxy Z Flip.

Das Design: Kompakt und quadratisch

Den Berichten zufolge bevorzugt Apple derzeit das sogenannte „Clamshell“-Format (Muschelschalen-Design). Im Gegensatz zu Foldables, die sich zu einem Tablet entfalten (wie das Galaxy Z Fold), liegt der Fokus hier auf Portabilität. Das iPhone ließe sich in der Mitte zusammenklappen, um im geschlossenen Zustand eine kompakte, fast quadratische Form anzunehmen.

Warum ein Klapp-iPhone?

Mark Gurman betont, dass Apple den Markt für faltbare Smartphones zwar genau beobachtet, aber gewohnt vorsichtig agiert. Ein quadratisches Design bietet für Apple strategische Vorteile:

  • Lifestyle-Fokus: Das kompakte Design spricht eine breite Zielgruppe an, die Wert auf Ästhetik und Handlichkeit legt.
  • Differenzierung zum iPad: Ein iPhone, das sich zum Tablet entfaltet, könnte die Verkaufszahlen des iPad mini kannibalisieren. Ein Clamshell-Modell hingegen bleibt primär ein Smartphone.

Die technischen Hürden

Obwohl Apple bereits seit 2020 Prototypen entwickelt, ist die Serienreife noch nicht erreicht. Apple-Ingenieure arbeiten laut Insidern an zwei Hauptproblemen:

  1. Die Falte im Display: Apple ist bekannt für seinen Perfektionismus. Solange die Knickstelle im Display optisch oder haptisch zu stark stört, wird das Gerät keine Marktfreigabe erhalten.
  2. Die Gehäusedicke: Das Ziel ist es, das Gerät im zusammengeklappten Zustand nicht dicker als ein aktuelles iPhone zu machen, was enorme Anforderungen an die Akku-Technologie und das Scharnier stellt.

Wann ist mit einem Release zu rechnen?

Wer auf ein baldiges Erscheinen hofft, braucht Geduld. Gurman und andere Analysten wie Ming-Chi Kuo gehen davon aus, dass ein faltbares iPhone frühestens 2026 oder 2027 auf den Markt kommen könnte. Apple lässt der Konkurrenz bewusst den Vortritt, um aus deren Fehlern zu lernen und eine technisch ausgereiftere Lösung zu präsentieren. Dazu wird in diesem Jahr wohl das iPhone Fold veröffentlicht – die kleinere Version kommt dann wohl erst später.

Apple verfolgt mit dem quadratischen Clamshell-Design offenbar einen klaren Plan: Das faltbare iPhone soll kein klobiges Experimental-Gadget sein, sondern ein elegantes Lifestyle-Produkt. Ob der „Clamshell“-Prototyp jedoch tatsächlich den Weg in die Massenproduktion findet, hängt davon ab, ob Apple seine eigenen hohen Standards an Displayqualität und Langlebigkeit erfüllen kann.


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