Es ist offiziell: Einer der bekanntesten Namen in der Android-Welt verschwindet endgültig von der Bildfläche. Xiaomi hat das Ende der MIUI-Ära besiegelt. Während der Übergang zum neuen Betriebssystem HyperOS bereits seit 2024 in vollem Gange ist, markiert das Jahr 2026 den finalen Schlusspunkt für die Benennung und Unterstützung der legendären Benutzeroberfläche.
Der letzte Vorhang: Redmi A2 als finales Puzzleteil
Nach über einem Jahrzehnt, in dem MIUI die Identität von Xiaomi-Smartphones prägte, wird im März 2026 das letzte Gerät mit der offiziellen MIUI-Nomenklatur finalisiert. Das Einsteiger-Smartphone Redmi A2 gilt dabei als das Modell, das die Ära symbolisch abschließt.
Während neuere Flaggschiffe und Mittelklasse-Geräte bereits vollständig auf HyperOS (aktuell in der Version 3.0/3.1) umgestellt wurden, erhielten ältere Budget-Modelle noch Wartungs-Updates unter dem alten Namen. Damit ist nun Schluss:
- Echte MIUI-Updates (neue Funktionen) wurden für die meisten Geräte bereits Ende 2025 eingestellt.
- März 2026 markiert das offizielle „End of Life“ (EOL) für die letzten verbliebenen MIUI-Bestandsgeräte.
HyperOS: Die Zukunft ist „Zero Legacy“
Der Abschied von MIUI ist kein bloßes Rebranding. Mit dem für August 2026 erwarteten HyperOS 4 plant Xiaomi den endgültigen Bruch mit altem Code. Unter dem Schlagwort „Zero Legacy“ wird das System von Grund auf neu strukturiert, um Ballast aus der MIUI-Zeit abzuwerfen.
Das Ziel der neuen Strategie:
- Höhere Effizienz: Weniger Hintergrundprozesse und eine deutlich längere Akkulaufzeit.
- KI-Integration: Tiefgreifende Implementierung von „HyperAI“ (z. B. DeepThink-Modus in Notizen).
- Ecosystem-Synergie: Nahtlose Verbindung zwischen Smartphones, Tablets und dem Xiaomi SU7 Elektroauto.
Was das für Nutzer bedeutet
Für Besitzer älterer Geräte wie der Xiaomi 12-Serie oder des Redmi Note 12 5G bedeutet dieser Schritt, dass sie im März 2026 offiziell den Support-Status „End of Life“ erreichen. Diese Geräte werden keine weiteren Sicherheits-Patches oder System-Upgrades mehr erhalten.
Experten-Tipp: Wer ein Gerät nutzt, das auf der aktuellen EOL-Liste steht (z. B. Redmi 12C, Xiaomi 12, POCO X5 Pro), sollte aus Sicherheitsgründen mittelfristig über ein Upgrade auf die neue Xiaomi 17-Serie oder die Redmi Note 15-Reihe nachdenken, die bereits mit einer Update-Garantie von bis zu 6 Jahren ausgestattet sind.
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Technikaffin seit den Zeiten von Amiga 500 und C64 – mittlerweile aber eher mit deutlichem Fokus auf die Bereich Mobilfunk und Telekommunikation. Die ersten Artikel im Telco Bereich habe ich bereits 2006 geschrieben, seit dem bin ich dem Thema treu geblieben und nebenbei läuft mittlerweile auch noch ein Telefon- und Smartphone Museum um die Entiwcklung zu dokumentieren.
