Kurz nach dem globalen Verkaufsstart des Samsung Galaxy S26 Ultra im Februar 2026 trüben erste technische Probleme die Freude vieler Käufer. In sozialen Netzwerken und Fachforen mehren sich Berichte über Kondenswasserbildung innerhalb der Kamera-Linsen. Betroffene Nutzer klagen darüber, dass ihre Fotos durch einen internen Nebelschleier unbrauchbar werden – ein Phänomen, das vor allem bei extremen Temperaturwechseln aufzutreten scheint.
Das Problem: Beschlagene Linsen bei Minusgraden
Besonders laut wurde die Kritik, nachdem der bekannte Leaker Ice Universe auf X (ehemals Twitter) von eigenen Erfahrungen berichtete. Demnach beschlugen die Linsen seines Testgeräts – insbesondere das 5x-Periskop-Teleobjektiv – komplett, als er das Smartphone bei Außentemperaturen von etwa -6 °C nutzte.
Die Kernpunkte der Berichte:
- Betroffene Module: Meist tritt der Beschlag hinter dem Glas der Telekameras auf, seltener bei der Hauptkamera.
- Symptome: Es bilden sich feine Nebelschleier oder sogar kleine Wassertropfen auf der Innenseite der Linse.
- Ursache: Das Problem tritt meist auf, wenn das Gerät aus einer warmen Umgebung (Hose oder beheizter Raum) plötzlich in die Kälte gebracht wird.
Konstruktionsfehler oder physikalisches Gesetz?
In der Tech-Community wird derzeit heiß darüber diskutiert, ob es sich um einen Serienfehler oder ein normales physikalisches Phänomen handelt. Da das S26 Ultra nach IP68 zertifiziert ist, sollte eigentlich kein Wasser von außen eindringen.
Experten vermuten zwei mögliche Szenarien:
- Eingeschlossene Feuchtigkeit: Bei der Montage in den Fabriken könnte eine zu hohe Luftfeuchtigkeit im Gehäuse eingeschlossen worden sein. Diese schlägt sich nun bei Kälte an den Glasflächen nieder.
- Neues „Insel-Design“: Das S26 Ultra nutzt ein neues Design für den Kamerablock, bei dem die Linsen direkt in ein Gehäuse-Element eingeklebt sind. Kritiker vermuten, dass die Abdichtung an diesen Stellen nicht präzise genug arbeitet oder das Material bei Kälte minimal schrumpft.
Reaktionen und Abhilfe
Bisher gibt es kein offizielles Statement von Samsung zu einer großflächigen Rückrufaktion. Einzelne Nutzer berichten jedoch, dass Support-Mitarbeiter den Austausch der Geräte veranlasst haben, nachdem das Problem dokumentiert wurde.
Was betroffene Nutzer tun können:
- Temperaturschocks vermeiden: Das Smartphone im Winter nicht direkt aus der warmen Innentasche in die eisige Luft halten, um der Hardware Zeit zur Aklimatisierung zu geben.
- Keine Föhnhitze: Versuchen Sie niemals, das Kondenswasser mit einem Föhn zu entfernen – dies kann die Dichtungen dauerhaft beschädigen.
- Dokumentation: Fotografieren Sie das beschlagene Objektiv mit einem Zweitgerät, um im Garantiefall einen Beleg für den Mangel zu haben.
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Technikaffin seit den Zeiten von Amiga 500 und C64 – mittlerweile aber eher mit deutlichem Fokus auf die Bereich Mobilfunk und Telekommunikation. Die ersten Artikel im Telco Bereich habe ich bereits 2006 geschrieben, seit dem bin ich dem Thema treu geblieben und nebenbei läuft mittlerweile auch noch ein Telefon- und Smartphone Museum um die Entiwcklung zu dokumentieren.
