Ein aktueller Medienbericht über technische Hürden bei der Entwicklung des ersten faltbaren iPhones hat die Anleger von Apple am Dienstag verunsichert. Die Aktie des US-Technologiekonzerns verlor im Handelsverlauf zeitweise rund 4,5 %, konnte sich jedoch bis zum Handelsschluss bei einem Minus von etwa 2,1 % (ca. 253,50 USD) leicht stabilisieren.
Technische Hürden in der kritischen Phase
Wie die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei Asia unter Berufung auf Insider berichtet, sind bei der Entwicklung des „iPhone Fold“ (Arbeitstitel) mehr technische Probleme aufgetaucht als ursprünglich kalkuliert. Insbesondere die Engineering Verification Tests (EVT) – eine entscheidende Phase, in der die Marktreife der Hardware geprüft wird – erweisen sich als komplexer als erwartet.
- Der Zeitplan: Laut Nikkei sind der April und der frühe Mai 2026 „extrem kritisch“ für das Projekt.
- Die Probleme: Branchenkenner vermuten, dass vor allem die Langlebigkeit des Displays und die Vermeidung der typischen „Falte“ im Knickbereich weiterhin große Herausforderungen darstellen. Apple verfolgt Berichten zufolge das Ziel, ein Gerät ohne sichtbare Falte auf den Markt zu bringen – ein Vorhaben, das die Ingenieure unter enormen Druck setzt.
Marktstart 2026 in Gefahr?
Bisher gingen Analysten davon aus, dass Apple das faltbare Gerät in der zweiten Jahreshälfte 2026 zusammen mit der iPhone-18-Serie vorstellen wird. Der neue Bericht dämpft diese Erwartungen: Im schlimmsten Fall könnten sich die ersten Auslieferungen um mehrere Monate verzögern, was einen Marktstart erst zum Jahresende 2026 oder gar Anfang 2027 bedeuten würde.
Einige Experten, darunter Mark Gurman von Bloomberg, halten jedoch dagegen. Sie gehen weiterhin davon aus, dass Apple an der Vorstellung im September 2026 festhält, selbst wenn die tatsächliche Verfügbarkeit der Geräte – ähnlich wie damals beim iPhone X – erst einige Monate später erfolgen sollte.
Strategische Bedeutung für Apple
Der Druck auf Apple wächst, da Wettbewerber wie Samsung bereits seit Jahren faltbare Smartphones anbieten. Investoren erhoffen sich vom ersten faltbaren iPhone einen neuen „Super-Zyklus“, der die Absatzzahlen wieder kräftig ankurbelt.
Zusammenfassend lässt sich sagen:
- Aktienreaktion: Deutliches Minus aufgrund von Unsicherheiten über die Innovations-Pipeline.
- Status: Die Entwicklung befindet sich in einer kritischen Testphase; Zulieferer wurden bereits über mögliche Zeitplanänderungen informiert.
- Preisprognose: Gerüchten zufolge soll das Premium-Gerät bei über 2.000 USD liegen und sich an das absolute High-End-Segment richten.
Ob Apple den Rückschlag schnell wegstecken kann, wird sich voraussichtlich am 30. April 2026 zeigen, wenn der Konzern seine Zahlen für das zweite Geschäftsquartal vorlegt und Analysten die Gelegenheit haben, das Management direkt zu den Zukunftsaussichten zu befragen.
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Technikaffin seit den Zeiten von Amiga 500 und C64 – mittlerweile aber eher mit deutlichem Fokus auf die Bereich Mobilfunk und Telekommunikation. Die ersten Artikel im Telco Bereich habe ich bereits 2006 geschrieben, seit dem bin ich dem Thema treu geblieben und nebenbei läuft mittlerweile auch noch ein Telefon- und Smartphone Museum um die Entiwcklung zu dokumentieren.
