LG G4: Verkaufszahlen enttäuschen und senken den Gewinn

Das neue Flaggschiff von LG, das LG G4, kommt bei den Käufer nicht so gut an, wie LG das erhofft hatte. Ursprünglich hatte LG mit etwa 12 Millionen verkauften Geräten im ersten Jahr geplant, mittlerweile sind die Verkaufszahlen bereits auf etwa 8 Millionen für das erste Jahr zurück geschraubt worden. Aber es ist ist selbst bei diesen geringen Zahlen fraglich, ob sie erreicht werden.

Derzeit liegen die Verkaufszahlen des G4 noch unter der Grenze von 2,5 Millionen, wenn man die aktuellen Analystenberichte betrachtet. Die Markteinführung hat also nicht den erhofften Boom gebracht sondern eher eine enttäuschende Zahl von Vorbestellungen und Verkäufen. Geht man davon aus, dass die Zahlen nach Marktstart sogar noch sinken werden, könnte das G4 sogar Probleme haben, die Zahlen des G3 zu erreichen. Der Vorgänger lag im letzten Jahr nur bei etwa 5,8 Millionen verkauften Geräten und damit verfehlte damit sehr deutlich die Ziele von LG.

Mögliche Gründe für die schleppenden Abverkäufe

Betrachtet man sich die Zahlen und die Technik könnte es drei große Problemfelder geben, die LG derzeit das Geschäft mit dem G4 vermiesen:

  • der hohe Preis des LG G4 von 550 bis über 600 Euro liegt sogar noch etwas über dem Preis der Vorgängerversion und könnte für viele Kunden einfach zu hoch sein
  • die Experimente mit der Lederhülle sind interessant, aber doch etwas abseits des Mainstreams mit Metallbody und die Plastik-Version für 550 Euro wirkt eventuell einfach nicht wertig genug
  • die Technik des LG G4 ist im Bereich der Kamera überzeugend, aber beim Prozessor muss man Abstriche machen und Features wie ein Fingerabdruck-Scanner fehlen vollkommen

Es gibt also durchaus einige Punkte, bei denen das LG G4 nicht ganz so gut abschneidet und die dafür verantwortlich sein könnten, das Kunden lieber zu den Topmodellen der Konkurrenz greifen.

Weniger Verkäufe und mehr Marketing-Ausgaben schmälern den Gewinn von LG

Für den geringeren Gewinn sind aber nicht nur die geringen Verkaufszahlen des G4 verantwortlich sondern LG hat im Zuge der Markteinführung des Handys auch deutlich mehr in das Marketing investiert. Das war notwendig um mit Apple und Samsung im Bereich der Highend-Smartphones konkurrieren zu können.

LG hat also beim G4 mehr Geld für Marketing ausgegeben als beim Vorgänger und im besten Fall etwa die gleichen Verkaufszahlen erreicht sowie die Hoffnung auf einige mehr verkauften Modelle im Laufe des Jahres. Insgesamt also ein eher enttäuschender Marktstart des G4.

Weiterführende Links:

 

 

 

Zuletzt aktualisiert: 22. Mai 2024


Mobilfunk-Newsletter: Einmal pro Woche die neusten Informationen rund um Handy, Smartphones und Deals!


Unser kostenloser Newsletter informiert Sie regelmäßig per E-Mail über Produktneuheiten und Sonderaktionen. Ihre hier eingegebenen Daten werden lediglich zur Personalisierung des Newsletters verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können sich jederzeit aus dem Newsletter heraus abmelden. Durch Absenden der von Ihnen eingegebenen Daten willigen Sie in die Datenverarbeitung ein und bestätigen unsere Datenschutzerklärung.

Immer die aktuellsten Nachrichten direkt im Smartphone.
Unsere Kanäle gibt es kostenlos hier:

Telegram: Appdated Telegram Channel
Facebook: Appdated Facebook Seite
Twitter: Appdated Twitter Channel

2 Gedanken zu „LG G4: Verkaufszahlen enttäuschen und senken den Gewinn“

  1. Die wundern sich noch darüber, dass die Verkaufszahlen sinken ????

    Das Handy kostet in der Lederversion mehr als ein Technisch besseres Galaxy S6 ???
    Und das bietet wesentlich mehr funtktionen, warum soll ich mir da ein G4 kaufen ?
    Genau das selbe Spiel beim Prozessor ? Ich habe das G3 und die MicroRuckler sind bis heute nicht von der Bildfläche. Und wenn ich nicht mal vernünftig zocken kann mit dem G4 dann ist das im wahren SInne des Wortes SCHROTT !!!

    Das G3 war schon teuer, aber das ist ja die absolute härte. Der Preis für nicht einmal aktuellste Technik – Nein, danke. dann lieber die Konkurrenz.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar