Redmi Note 12: Kaum Android-Updates geplant – Die Redmi Note 12 Serie bietet Smartphones für Einsteiger und das merkt man sowohl am Preis als auch an der Technik. Die Smartphones sind sehr günstig zu bekommen (oft bereits für um die 150 Euro) und die verbaute Kamera und der Prozessor sind nicht unbedingt für Höchstleistungen bekannt.
Mittlerweile ist aber leider auch klar, dass Kunden beim Betriebssystem Abstriche machen müssen. Das betrifft sowohl die Versorgung der Modelle mit Android Updates als auch die Sicherheitsupdates für die Modelle. Bei Android endet die Versorgung mit neuen Version teilweise bereits im kommenden Jahr mit Android 14. Bei den Sicherheitsupdates garantiert Redmi zumindest bis 2026 eine Versorgung mit Patches.
UPDATE Redmi liefert aktuell den März-Sicherheitpatch für die Note 12 Serie aus. Einige Updates gibt es also weiterhin für die Modelle. Damit sind die Geräte auch fast auf dem aktuellen Sicherheitsstand.
Die geplanten Updates sehen wie folgt aus:
Redmi Note 12 5G
- ausgeliefert mit Android 12
- Android Updates bis Android 14 (2023)
- Sicherheitsupdates bis 2026
Redmi Note 12
- ausgeliefert mit Android 13
- Android Updates bis Android 15 (2024)
- Sicherheitsupdates bis 2026
Man sieht also recht deutlich, dass beide Modellvarianten der Redmi Note 12 Modelle keine langen Updates zu erwarten haben und spätestens nach 2026 immer unsicherer werden. Wer nach einem Smartphones mit lange Update-Zyklen sucht, ist hier also leider verkehrt. Man zahlt zwar wenig für die Modelle, bekommt aber eben auch nicht viel Support.

Die Redmi Note 12 sind technisch dabei natürlich auch weiter nutzbar, selbst wenn die Updates nicht mehr bereit gestellt werden. Es gibt dann aber keine Bugfixes und keine neuen Funktionen mehr und auch bekannte Sicherheitsprobleme werden nicht mehr behoben. Daher sind die Redmi Note 12 dann vor allem für sensible Anwendungen wie Banking keine gute Lösung mehr und auch andere Apps mit persönlichen Daten sind dann zunehmen angreifbar. Man sollte Geräte nach Ablauf des Supports (EoS – End of Service) daher immer genau in Hinblick auf eventuelle Malware und erfolgreiche Angriffe beobachten.
So macht man ein Update beim Redmi Note 12
Um ein Update auf dem Redmi Note 12 durchzuführen, kann man folgende Schritte befolgen:
- Sicherung erstellen: Man sichert wichtige Daten, falls etwas schiefgeht.
- Internetverbindung prüfen: Man stellt sicher, dass eine stabile WLAN-Verbindung besteht und der Akku mindestens 50 % Ladung hat.
- Einstellungen öffnen: Man geht auf dem Redmi Note 12 ins Menü Einstellungen.
- Über das Telefon: Man scrollt nach unten und wählt Über das Telefon oder Systemupdate (je nach Modell und MIUI-Version).
- Nach Updates suchen: Man tippt auf Nach Updates suchen oder MIUI-Version. Das Gerät prüft automatisch, ob ein Update verfügbar ist.
- Update herunterladen: Wenn ein Update gefunden wird, tippt man auf Herunterladen. Nach dem Download kann man auf Installieren oder Jetzt aktualisieren tippen.
- Neustart: Das Gerät startet neu und installiert das Update. Dies kann einige Minuten dauern.
Hinweise:
- Wenn kein Update angezeigt wird, kann man in den Update-Einstellungen (oft über die drei Punkte oben rechts im Updater) die Option Updates früher erhalten aktivieren.
- Falls man ein manuelles Update durchführen möchte, kann man die passende Firmware (z. B. Recovery ROM) von der offiziellen Xiaomi-Website herunterladen, auf das Gerät kopieren und im Updater über Update-Paket auswählen installieren.
Falls Probleme auftreten, prüft man den Speicherplatz oder kontaktiert den Xiaomi-Support.
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Technikaffin seit den Zeiten von Amiga 500 und C64 – mittlerweile aber eher mit deutlichem Fokus auf die Bereich Mobilfunk und Telekommunikation. Die ersten Artikel im Telco Bereich habe ich bereits 2006 geschrieben, seit dem bin ich dem Thema treu geblieben und nebenbei läuft mittlerweile auch noch ein Telefon- und Smartphone Museum um die Entiwcklung zu dokumentieren.