Apple und Huawei: neue Generation von Face-ID Technik soll ganz neue Möglichkeiten bieten

In der aktuellen Entwicklung der Smartphone-Flaggschiff-Generationen für das Jahr 2026 zeichnen sich zwei signifikante Trends ab: Die fortschreitende Miniaturisierung von 3D-Gesichtserkennungssystemen sowie eine Rückkehr zu komplexeren Display-Geometrien.

Miniaturisierung der 3D-Gesichtserkennung

Sowohl Apple als auch Huawei arbeiten an einer neuen Iteration ihrer biometrischen Sensoren. Ziel ist es, die für Face ID (Apple) bzw. 3D Face Unlock (Huawei) benötigten Komponenten signifikant zu verkleinern.

  • Under-Display-Integration: Branchenberichte deuten darauf hin, dass Teile der Sensorik – insbesondere der Infrarot-Strahler und der Punktprojektor – zunehmend unter das OLED-Panel wandern. Da diese Sensoren in einem Wellenlängenbereich arbeiten, für den moderne flexible OLED-Substrate teilweise transparent sind, kann die sichtbare Aussparung im Display (Notch bzw. Dynamic Island) verkleinert werden.
  • Apple: Es wird erwartet, dass das iPhone 18 Pro (Release Herbst 2026) erstmals eine Under-Display-Lösung für Face ID nutzt, wobei lediglich die Frontkamera als kleine kreisförmige Aussparung sichtbar bleibt.
  • Huawei: Das Unternehmen entwickelt parallel dazu eigene Sensoren, um die Abhängigkeit von externen Zulieferern zu verringern und die Hardware-Integration in die hauseigenen Kirin-Chipsätze zu optimieren.

Rückkehr des Quad-Curve „Overflow“ Displays

Nach einer Phase, in der viele Hersteller (darunter auch Samsung und Apple) verstärkt auf flache Displays setzten, deutet sich für 2026 ein Comeback des sogenannten „Overflow Displays“ an.

  • Design-Referenz P40 Pro+: Huawei plant laut Zuliefererkreisen eine technologische Neuauflage des Designs, das erstmals mit dem P40 Pro+ eingeführt wurde. Dabei ist das Glas an allen vier Seiten (oben, unten, links, rechts) abgerundet, was zu einem nahezu rahmenlosen Erscheinungsbild führt.
  • Technische Umsetzung: Im Gegensatz zu früheren Modellen ermöglicht die aktuelle Generation flexibler OLED-Panels engere Biegeradien ohne Bildverzerrungen an den Kanten. Dies verbessert die Ergonomie bei der Gestensteuerung, stellt jedoch höhere Anforderungen an die Bruchfestigkeit des Glases.
  • Markteinordnung: Die Rückkehr zu diesem Design wird als Versuch gewertet, die Premium-Modelle optisch klarer von der Mittelklasse abzugrenzen, die nun ihrerseits zunehmend einfache flexible OLED-Displays (wie im Galaxy A57 erwartet) nutzt.

Die technologischen Schwerpunkte für 2026 liegen auf einer maximalen Screen-to-Body-Ratio. Während Apple den Fokus auf die Hardware-Reduktion der Sensorik legt, setzt Huawei zusätzlich auf eine physische Transformation des Displayglases, um die Ästhetik der P40-Serie mit moderner Panel-Technik zu kombinieren.


Mobilfunk-Newsletter: Einmal pro Woche die neusten Informationen rund um Handy, Smartphones und Deals!


Unser kostenloser Newsletter informiert Sie regelmäßig per E-Mail über Produktneuheiten und Sonderaktionen. Ihre hier eingegebenen Daten werden lediglich zur Personalisierung des Newsletters verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können sich jederzeit aus dem Newsletter heraus abmelden. Durch Absenden der von Ihnen eingegebenen Daten willigen Sie in die Datenverarbeitung ein und bestätigen unsere Datenschutzerklärung.

Immer die aktuellsten Nachrichten direkt im Smartphone.
Unsere Kanäle gibt es kostenlos hier:

Telegram: Appdated Telegram Channel
Facebook: Appdated Facebook Seite
Twitter: Appdated Twitter Channel

Schreibe einen Kommentar