Mit dem neuen europäischen Zahlungssystem Wero lassen sich Geldbeträge in Sekundenschnelle versenden. Doch was passiert, wenn das Smartphone verloren geht oder der Anwender Unregelmäßigkeiten feststellt? Wir zeigen dem Leser, wie er seinen Zugang effektiv sperren kann und welche Wege dem Nutzer offenstehen.
Die Bequemlichkeit von Echtzeitzahlungen birgt auch Risiken. Sobald der Verdacht auf Missbrauch besteht oder das Mobiltelefon in falsche Hände gerät, muss der Nutzer unverzüglich handeln. Da Wero entweder als eigenständige App oder als integrierter Dienst innerhalb der bestehenden Banking-App fungiert, gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen.
Der direkte Weg über den Sperr-Notruf
Für den Kunden einer Sparkasse oder Genossenschaftsbank ist die erste Anlaufstelle oft die bekannteste: Der Sperr-Notruf 116 116. Da Wero direkt mit dem Girokonto verknüpft ist, kann eine Sperrung des Online-Bankings auch den Zugriff auf Wero unterbinden. Der Anrufer sollte hierbei seine Kontodaten bereithalten, um sich gegenüber dem Mitarbeiter zu legitimieren.
Sperrung der eigenständigen Wero-App
Hat der Anwender die separate Wero-App installiert, kann er die Sperrung digital einleiten. Sollte das Smartphone noch in seinem Besitz sein, findet er in den Einstellungen unter dem Punkt „Hilfe & Support“ die Möglichkeit, den Account zu deaktivieren.
Ist das Gerät jedoch verloren gegangen, muss der Nutzer den Weg über die offizielle Webseite von Wero wählen. Dort steht ein Support-Bereich zur Verfügung, über den man mittels eines Kontaktformulars oder eines Web-Chats die sofortige Blockierung des Profils veranlassen kann. Die Rufnummer wird dabei nicht geändert oder blockiert – man kann die Sperre auch wieder aufheben lassen und mit der bekannten Rufnummer weiter machen.
Gezielte Blockade einzelner Teilnehmer
Nicht immer ist eine Totalsperre notwendig. Erhält der Nutzer unerwünschte Zahlungsaufforderungen von bestimmten Personen, kann er diesen Kontakt gezielt blockieren:
- Der Anwender öffnet die Transaktionsliste in seiner App.
- Er wählt den entsprechenden Kontakt aus.
- Über das Menü (oft drei kleine Punkte) kann der Nutzer die Option „Benutzer blockieren“ aktivieren.
Eine Sperrung ist kein endgültiger Abschied. Sobald der Nutzer ein neues Gerät besitzt oder der Sicherheitsvorfall geklärt ist, kann er seinen Zugang über seine Hausbank oder den Wero-Support in der Regel wieder reaktivieren lassen. Wichtig ist jedoch: Im Zweifelsfall sollte der Anwender lieber einmal zu viel sperren als zu spät.
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Technikaffin seit den Zeiten von Amiga 500 und C64 – mittlerweile aber eher mit deutlichem Fokus auf die Bereich Mobilfunk und Telekommunikation. Die ersten Artikel im Telco Bereich habe ich bereits 2006 geschrieben, seit dem bin ich dem Thema treu geblieben und nebenbei läuft mittlerweile auch noch ein Telefon- und Smartphone Museum um die Entiwcklung zu dokumentieren.
