Google hat die Systemanforderungen für Gemini Intelligence bekannt gegeben. Da diese neue Stufe der mobilen KI (oft als Agentic AI bezeichnet) extrem rechenintensiv ist, sind die Hardware-Hürden sehr hoch angesetzt. Um Gemini Intelligence ausführen zu können, muss ein Smartphone mindestens über einen aktuellen Flagship-Prozessor, mindestens 12 GB RAM und Unterstützung für das On-Device-Modell Gemini Nano v3 verfügen. Dies führt dazu, dass viele ältere Top-Modelle und sogar einige Geräte aus dem Vorjahr (wie die Pixel-9-Serie oder das Galaxy Z Fold 7, die noch auf Nano v2 laufen) nach aktuellem Stand leer ausgehen dürften.
Inhaltsverzeichnis
Bestätigte und kompatible Smartphones (Gemini Nano v3)
Die folgenden Geräte erfüllen laut den offiziellen Google-Entwicklerdokumenten die Kriterien und werden Gemini Intelligence erhalten:
- Pixel 10
- Pixel 10 Pro
- Pixel 10 Pro XL
- Pixel 10 Pro Fold(Hinweis: Das günstigere Pixel 10a wird voraussichtlich nicht unterstützt.)
Samsung
- Galaxy S26
- Galaxy S26+
- Galaxy S26 Ultra
- Galaxy Z Fold 8 & Z Flip 8 (Debütieren im Sommer)
OnePlus & OPPO
- OnePlus 15 & OnePlus 15R
- OPPO Find X9 & Find X9 Pro
- OPPO Find X8 & Find X8 Pro
- OPPO Reno 14 Pro 5G & diverse Reno 15 Pro-Modelle
Honor & Motorola
- Honor Magic 8 Pro
- Motorola Signature
Vivo, iQOO & Realme
- Vivo X200, X200 Pro & X200T
- Vivo X300 & X300 Pro
- iQOO 15
- Realme GT 7T
Wichtige Einschränkung: Beliebte Geräte, die leer ausgehen (Nano v2)
Aufgrund der harten Grenze beim KI-Modell (Nano v3 ist zwingend erforderlich) werden viele Smartphones, die eigentlich als sehr leistungsstark gelten, kein Gemini Intelligence erhalten. Sie verbleiben beim klassischen, reaktiven Gemini-Assistenten.
Dazu gehören unter anderem:
- Google: Komplette Pixel-9-Serie (Pixel 9, 9 Pro, 9 Pro XL, 9 Pro Fold)
- Samsung: Galaxy Z Fold 7, Galaxy Z TriFold sowie ältere Flaggschiffe wie die Galaxy-S25- oder S24-Reihe.
- Xiaomi: Die Flaggschiffe Xiaomi 15, 15 Ultra, Xiaomi 17 und 17 Ultra unterstützen derzeit ebenfalls nur Nano v2.
- OnePlus: OnePlus 13
Zeitplan des Rollouts
Der Startschuss fällt im Sommer 2026. Die ersten Geräte, auf denen die neuen proaktiven Funktionen (wie die automatisierte Formularausfüllung, App-übergreifende Workflows oder das Gboard-Sprachtool „Rambler“) freigeschaltet werden, sind die Google Pixel 10-Serie und Samsungs kommende Foldables (wie das Galaxy Z Fold 8) sowie die Galaxy S26-Reihe. Im weiteren Verlauf des Jahres folgen dann die Updates für die anderen kompatiblen Android-Partner.
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Technikaffin seit den Zeiten von Amiga 500 und C64 – mittlerweile aber eher mit deutlichem Fokus auf die Bereich Mobilfunk und Telekommunikation. Die ersten Artikel im Telco Bereich habe ich bereits 2006 geschrieben, seit dem bin ich dem Thema treu geblieben und nebenbei läuft mittlerweile auch noch ein Telefon- und Smartphone Museum um die Entiwcklung zu dokumentieren.
