Starke Preissteigerungen bei Speicherbausteinen belasten das Geschäft der Smartphone-Hersteller. Wegen einer schwächelnden Nachfrage kürzt Apple Berichten zufolge die Bestellungen für das neue iPhone 18. Auch Konkurrent Samsung spürt den Druck auf die Margen.
Die weltweite Knappheit und die stark gestiegenen Preise für Speicherchips hinterlassen deutliche Spuren in der Consumer-Electronics-Branche. Wegen einer verhaltenen Konsumnachfrage streicht der US-Technologiekonzern Apple einem Medienbericht zufolge das Auftragsvolumen für seine jüngste Smartphone-Generation spürbar zusammen.
Wie die Zeitung Nikkei Asia am Freitag unter Berufung auf branchennahe Insider berichtete, liegen die Bestellungen von iPhone-Komponenten für den Monat Oktober rund 15 Prozent unter den ursprünglichen Planungen. Von den Kürzungen seien vor allem die im vergangenen Monat vorgestellten Premium-Modelle iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max betroffen.
Teurere Komponenten verteuern Endgeräte
Hauptgrund für die Zurückhaltung der Käufer dürften die gestiegenen Verkaufspreise sein: Um die drastisch gestiegenen Beschaffungskosten für Speicherbausteine auszugleichen, verlangt Apple für die neuen Pro-Modelle jeweils etwa 100 US-Dollar mehr als für die entsprechenden Vorgängerversionen. Apple war für eine Stellungnahme zu dem Bericht zunächst nicht zu erreichen.
Der Preisauftrieb bei Speicherchips wird maßgeblich durch den anhaltenden Boom beim Ausbau globaler KI-Rechenzentren getrieben. Die enorme Nachfrage aus der Server-Branche bindet weltweite Fertigungskapazitäten und führt bei Elektronikherstellern zu Engpässen. Um ihre eigenen Margen zu sichern, geben viele Produzenten die Mehrkosten direkt an die Endverbraucher weiter – was die Kaufbereitschaft bei Smartphones spürbar dämpft.
Zweischneidiges Schwert für Samsung
Die angespannte Marktlage zeigt sich auch beim südkoreanischen Konkurrenten Samsung. Zwar bescherte die florierende Speicherchipsparte dem Konzern im dritten Quartal dank der hohen Preise einen Rekordgewinn, das Smartphone-Segment geriet jedoch massiv unter Druck: Nach Analystenschätzungen verzeichnete die Mobilfunksparte von Samsung aufgrund der teuren Bauteile und des schwachen Absatzes einen unerwartet hohen Verlust von umgerechnet rund 894 Millionen Euro.
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Technikaffin seit den Zeiten von Amiga 500 und C64 – mittlerweile aber eher mit deutlichem Fokus auf die Bereich Mobilfunk und Telekommunikation. Die ersten Artikel im Telco Bereich habe ich bereits 2006 geschrieben, seit dem bin ich dem Thema treu geblieben und nebenbei läuft mittlerweile auch noch ein Telefon- und Smartphone Museum um die Entiwcklung zu dokumentieren.
