Ein lange gehegter Wunsch vieler Nutzerinnen und Nutzer geht endlich in Erfüllung: WhatsApp führt eine native Funktion zum Planen von Nachrichten ein. Damit lässt sich festlegen, zu welchem Datum und zu welcher Uhrzeit eine Nachricht automatisch versendet werden soll – ohne den Umweg über Drittanbieter-Apps.
Der Messengerdienst WhatsApp arbeitet kontinuierlich an neuen Funktionen, um die Alltagskommunikation zu erleichtern. Mit dem neuesten Update rollt die Meta-Tochter nun eine Funktion aus, auf die viele Anwender seit Jahren gewartet haben: die zeitversetzte Nachrichtenplanung.
Inhaltsverzeichnis
So funktioniert das Planen von Nachrichten
Die Bedienung ist simpel und fügt sich nahtlos in den gewohnten Chat-Ablauf ein:
- Nachricht tippen: Text wie gewohnt im Chat-Feld eingeben.
- Senden-Button gedrückt halten: Statt wie gewohnt kurz auf das Papierflieger-Symbol zu tippen, wird der Senden-Button lange gedrückt gehalten.
- Zeitpunkt festlegen: Es öffnet sich ein Menü, in dem das gewünschte Datum sowie die genaue Uhrzeit für den Versand ausgewählt werden können.
- Automatische Zustellung: Zum gewählten Zeitpunkt verschickt WhatsApp die Nachricht ganz von alleine.
Mehr Sicherheit und Komfort ohne Drittanbieter
Bislang mussten Nutzer auf Zusatz-Apps von Drittanbietern oder spezielle Automationen (wie iOS-Kurzbefehle) zurückgreifen, um Nachrichten zu einem späteren Zeitpunkt zu verschicken. Dies war oft umständlich und birgt potenzielle Datenschutzrisiken, da externen Anwendungen Zugriffsrechte auf den Messenger gewährt werden mussten.
Die neue, direkt in WhatsApp integrierte Lösung schließt diese Sicherheitslücke und sorgt dafür, dass geplante Nachrichten weiterhin unter die gewohnte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung fallen.
Verfügbarkeit und Rollout
Das Feature befindet sich aktuell in der Verteilungsphase. Zunächst erhalten erste Nutzerinnen und Nutzer der Android-Version (vorrangig über das Beta-Programm im Google Play Store) Zugriff auf die Funktion.
Wie bei WhatsApp-Updates üblich, erfolgt der Rollout schrittweise in Wellen. Es ist davon auszugehen, dass nach einer erfolgreichen Testphase auch die iOS-Version für Apple-Geräte sowie der breite Nutzerkreis das Update in den kommenden Wochen erhalten werden.
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Technikaffin seit den Zeiten von Amiga 500 und C64 – mittlerweile aber eher mit deutlichem Fokus auf die Bereich Mobilfunk und Telekommunikation. Die ersten Artikel im Telco Bereich habe ich bereits 2006 geschrieben, seit dem bin ich dem Thema treu geblieben und nebenbei läuft mittlerweile auch noch ein Telefon- und Smartphone Museum um die Entiwcklung zu dokumentieren.
