Android – automatisches Ausschalten des Displays verzögern und deaktivieren – Die Leistungsfähigkeit ist bei Geräten wie Smartphones und Tablets immer so eine Sache. Gerade bei älteren Geräten versucht man den Akku so gut wie möglich zu schonen, sodass er einen ganzen Tag übersteht. Akkus verschleißen schließlich mit jedem Ladegang etwas mehr und büßen so an Kapazität ein. Im Smartphone oder Tablet sind so alle möglichen Einstellungen integriert, die den Akku schonen sollen. Dazu zählt auch das automatische Ausschalten des Displays, wenn man diesen nicht berührt. Hier sind unter Android verschiedene Zeitwerte möglich. Die Spanne ist je nach Modell, Hersteller und Android-Version unterschiedlich. Oft reicht die Spanne von 15 Sekunden bis hin zu 10 Minuten. In manchen Situationen ist es jedoch trotz Akku-Freundlichkeit nervig, wenn sich der Bildschirm ständig ausschaltet. Ein Beispiel hierfür wäre zum Beispiel das Schauen eines Videos oder beim Kochen nach einem Rezept auf dem Handy. Samsung selbst schreibt dazu:
Der Bildschirm-Timeout (auch Bildschirm-Ausschaltzeit) ist die Zeit, die der Bildschirm noch aktiviert bleibt, obwohl das Smartphone oder Tablet nicht mehr bedient wird. Die Dauer des Bildschirm-Timeouts beeinflusst die Akkulaufzeit und sollte nur so lange wie nötig eingestellt werden.
Generell findet man die Einstellungen dazu bei den meisten Android Modellen auf diese Weise:
- Starte die App Einstellungen >>
- Mein Gerät >>
- Anzeige >>
- Bildschirm-Timeout
Einige neuere Smartphones wie zum Beispiel die Xiaomi Topmodelle oder auch die Samsung Modelle bieten hier die Möglichkeit den Bildschirm-Timeout auf „Nie“ zu schalten. Viele Handys haben diese Option jedoch nicht, sodass man einen etwas umständlichen Weg nutzen muss, wenn man das Abschalten des Bildschirms wirklich komplett deaktivieren möchte. Hierfür kann man eine ganze Bandbreite an Apps nutzen, die das Ausschalten des Bildschirm unterdrücken.
Optionen zur Konfiguration sind darüber hinaus:
| Funktion | Beschreibung | Nutzen |
| Bildschirm-Timeout | Man legt eine feste Zeitspanne fest (z. B. 30 Sek. bis 30 Min.), nach der das Display erlischt. | Basis-Energiesparfunktion für den Alltag. |
| Bildschirmaufmerksamkeit | Die Frontkamera erkennt, ob man auf das Display schaut, und verhindert das Abschalten. | Man kann lange Texte lesen, ohne ständig tippen zu müssen. |
| Always-On-Display | Man lässt wichtige Infos (Uhrzeit, Icons) dauerhaft auf dem gesperrten Bildschirm anzeigen. | Man sieht Informationen, ohne das Handy aufwecken zu müssen. |
| Wach bleiben (Laden) | Über die Entwickleroptionen stellt man ein, dass das Display beim Laden nie ausgeht. | Praktisch, wenn man das Handy als Uhr oder Navi am Strom nutzt. |
| Anheben zum Aktivieren | Das Display schaltet sich ein, sobald man das Smartphone vom Tisch hochhebt. | Man spart sich das Drücken der Power-Taste. |
| Doppeltippen zum Sperren | Man tippt zweimal auf eine freie Stelle am Homescreen, um das Display sofort auszuschalten. | Schont die physische Taste und ist sehr komfortabel. |
| Adaptives Display | Das System passt die Helligkeit und das Timeout an die Umgebung und Nutzung an. | Man optimiert die Akkulaufzeit automatisch. |
UPDATE Nah an diesem Thema sind auch die Always-On Display die man bei vielen Herstellern mittlerweile findet. In der Regel gibt es für die AOD Anzeige aber extra Einstellungen, die sich separat vom Screen selbst setzen lassen.
Zusätzliche Apps können das Problem lösen
Für diesen Zweck gibt es zahlreiche App, die man verwenden kann. Dazu zählen zum Beispiel „Bildschirm anbehalten“, „Keep Screen“ oder „Keep Screen On“. Im Grund funktionieren alle diese Apps ähnlich. Über die heruntergeladene App kann man dann auswählen, bei welchen Apps der Bildschirm nicht abgeschaltet werden soll. Wählt man zum Beispiel Google Chrome aus, dann wird in Zukunft bei der Nutzung von Google Chrome der Bildschirm nicht mehr automatisch ausgeschaltet. Für alle anderen Apps gilt dann ganz normal die in den Android-Einstellungen festgelegte Dauer bis zum Bildschirm-Timeout. Die Funktionsweise der Apps ist nahezu identisch. Hier kann man sich aussuchen, welche App man eventuell benutzerfreundlicher findet und daher nutzen möchte. Es gibt auch ein paar Apps, die man bezahlen muss. Zu diesen Apps zählt zum Beispiel „Keep Screen Awake„. Ob diese kostenpflichtigen Apps jedoch funktional einen Vorteil gegenüber den kostenlosen Varianten haben ist fraglich.
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Im neuen Android 15 ist es nicht mehr möglich die automatische Bildschirmabschaltung zu deaktivieren, was dazu führt, dass man im Halbstundentakt vom Sperrbildschirm unterbrochen wird. Eine von vielen, nervigen, bevormundenden Verschlimmbesserungen.