Samsung hat auf der CES 2026 ein faltbares Display präsentiert, das keinerlei sichtbare Falte aufweist. Das Panel überzeugt insgesamt durch eine hervorragende Qualität und setzt zudem auf eine Unter-Display-Kamera. Am beeindruckendsten ist jedoch, dass die typische Knickstelle vollständig verschwunden ist.
Diese Displaytechnologie soll voraussichtlich im iPhone Fold zum Einsatz kommen, dessen Marktstart im September erwartet wird. Möglich ist außerdem, dass sie auch in Samsungs eigenem Wide Fold Verwendung findet – vorausgesetzt, die Mobile‑Sparte von Samsung ist bereit, die dafür notwendigen Kosten zu tragen.

Die technischen Daten (erwartet):
| Merkmal | Erwartete Daten |
| Hauptdisplay (innen) | 7,8 Zoll Falt-OLED (nahezu iPad mini Größe), ca. 120Hz ProMotion |
| Frontdisplay (außen) | 5,3 bis 5,5 Zoll OLED (für die einhändige Nutzung optimiert) |
| Prozessor | Apple A20 Pro (gefertigt im neuen 2nm-Verfahren von TSMC) |
| Arbeitsspeicher | 12 GB RAM (optimiert für Apple Intelligence & Multitasking) |
| Kameras (Rückseite) | Dual-System: 48 MP Hauptkamera + 48 MP Ultraweitwinkel |
| Selfie-Kameras | 18 MP (jeweils eine auf dem Frontdisplay und im Innendisplay) |
| Biometrie | Touch ID (im Power-Button integriert), kein Face ID erwartet |
| Gehäuse | Kombination aus Titan und Aluminium, extrem dünn (~4,8 mm offen) |
| Akku | Große Kapazität erwartet (ca. 5.400 – 5.800 mAh) |
| Konnektivität | Apple-eigener C2 5G-Modem-Chip |
| Speicherplatz | 256 GB, 512 GB, bis zu 1 TB |
Inhaltsverzeichnis
Apple bestellt mehr Samsung-Displays als erwartet
Laut einem inzwischen gelöschten Bericht von ET News, der von mehreren großen Tech‑Medien aufgegriffen wurde, hat Apple 22 Millionen OLED‑Panels bei Samsung Display bestellt. Diese Panels sollen für das erste faltbare iPhone („iPhone Fold“) bestimmt sein.
Die Informationen wurden unter anderem hier zusammengefasst:
- MacRumors berichtet, dass Apple 22 Millionen OLED‑Displays bei Samsung Display geordert hat
- AppleInsider bestätigt ebenfalls die Zahl und verweist ebenfalls auf den ET‑News‑Bericht
- Auch The Mac Observer greift die 22‑Millionen‑Bestellung auf und ordnet sie in die erwartete Produktionsmenge ein
Die Kernaussage aller Berichte: Apple plant offenbar deutlich höhere Stückzahlen für sein erstes Foldable, als zuvor angenommen wurde.
UPDATE II Konzept Video
UPDATE Es gibt dazu Details, welche Größen beim Display genau geplant sind. Das kommende faltbare iPhone soll Berichten zufolge mit einem 7,7‑Zoll‑Innendisplay sowie einem 5,3‑Zoll‑Außendisplay ausgestattet sein. Damit würde Apple erstmals ein Dual‑Screen‑Format in dieser Größenordnung anbieten und sich klar im Segment der kompakten Foldables positionieren

iPhone Fold: Falttechnik billiger als erwartet
Der durchschnittliche Verkaufspreis (ASP) für das Scharnier der kommenden faltbaren iPhones wird bei Serienfertigung voraussichtlich auf etwa 70 bis 80 US-Dollar sinken und liegt damit deutlich unter den bisherigen Markterwartungen von 100 bis 120 US-Dollar oder mehr. Für die Fertigung des Scharniers haben Foxconn (Hon Hai) und Shin Zu Shing (SZS) ein Joint Venture gegründet, das sowohl die Auftragsannahme als auch die Produktion übernimmt. Foxconn hält dabei einen leicht höheren Anteil und übernimmt die strategische Führung. Das Gemeinschaftsunternehmen konnte sich rund 65 % der Aufträge sichern, während der bisherige Zulieferer Amphenol etwa 35 % erhält. Ab dem Jahr 2027 könnte mit Luxshare-ICT ein weiterer Anbieter in die Lieferkette für die Scharnierkomponenten einsteigen.
Displaytechnik kommt von Samsung
Samsung hat offiziell bestätigt, künftig faltbare Displays für einen großen US-Kunden zu produzieren. Bisher gab es bereits Leaks dazu, aber nun hat das Unternehmen dies offiziell angekündigt und an sich kann damit nur APple gemeint sein, auch wenn Samsung dies nicht offiziell genannt hat. Damit verdichten sich die Hinweise auf ein faltbares iPhone im Jahr 2026 erheblich. Brancheninsider gehen davon aus, dass das Gerät über ein 5,5 Zoll großes Außendisplay und ein 7,8 Zoll großes Innendisplay verfügen wird. Im aufgeklappten Zustand soll es lediglich 4,5 mm dünn sein, zusammengefaltet etwa 9,5 mm messen.
Technisch wird ein Dual-Kamerasystem mit zwei 48-Megapixel-Sensoren erwartet, ergänzt durch ein Gehäuse aus Titan und die Rückkehr von Touch ID. Als Herzstück des Geräts wird der neue A20 Pro-Chip gehandelt, kombiniert mit dem leistungsfähigen C2-Modem – ein Setup, das auf hohe Performance und moderne Konnektivität ausgelegt ist.
Apple erhöht die Produktionszahlen
Apple hat kürzlich seine Absatzprognosen für das kommende faltbare iPhone deutlich nach oben korrigiert. Statt der ursprünglich erwarteten 6 bis 8 Millionen Einheiten im Jahr 2026 rechnet das Unternehmen laut Analyst Ming-Chio Kuo nun mit 8 bis 10 Millionen verkauften Geräten. Für das Folgejahr 2027 wurde die Prognose sogar von 10 bis 15 Millionen auf beeindruckende 20 bis 25 Millionen Einheiten angehoben. Diese optimistische Einschätzung deutet darauf hin, dass Apple großes Vertrauen in die Marktfähigkeit seines Foldable-Modells hat und mit einer breiten Akzeptanz bei den Verbrauchern rechnet. Die gesteigerte Nachfrage wird auch erhebliche Auswirkungen auf die Zulieferkette haben – insbesondere auf die Produktion von Ultra-Thin Glass (UTG), das für die flexiblen Displays der faltbaren Geräte benötigt wird. Da UTG technisch anspruchsvoll und in der Herstellung vergleichsweise verlustreich ist, stellt die erwartete Absatzmenge eine Herausforderung für die beteiligten Hersteller dar. Unternehmen wie General Interface Solution (GIS), die für die Backend-Verarbeitung des Glases verantwortlich sind, müssen ihre Kapazitäten entsprechend ausbauen. Apple arbeitet dabei eng mit dem Glashersteller Corning zusammen, um die Qualität und Verfügbarkeit des Materials sicherzustellen. Die überarbeiteten Prognosen zeigen, dass Apple das Foldable nicht mehr als Nischenprodukt betrachtet, sondern als potenziellen Massenmarkt-Treiber – eine strategische Neuausrichtung, die auch andere Hersteller unter Druck setzen dürfte.
Experte rechnet nicht mit Under-Display Fingerabdruck-Sensor
Laut aktuellen Marktgerüchten wird Apples erstes faltbares iPhone voraussichtlich mit einem seitlich integrierten Touch-ID-Sensor ausgestattet sein. Bereits vor sechs Monaten wurde diese Möglichkeit von Branchenbeobachtern Ming-Chi Kuo prognostiziert. Nun verdichten sich Hinweise, dass das chinesische Unternehmen Luxshare ICT als Zulieferer für das entsprechende Modul fungieren wird.
Zwar kursieren Spekulationen über die Integration eines ultraschallbasierten Fingerabdrucksensors unter dem Display, doch Experten halten diese Variante für technisch anspruchsvoll und kostspielig – insbesondere im Zusammenhang mit faltbaren Displays. Die Entscheidung für eine seitliche Lösung würde auf bewährte Komponenten zurückgreifen und die Produktionskomplexität reduzieren.
Apple selbst hat sich bislang nicht offiziell zu den Spezifikationen des Foldable-Modells geäußert. Die Vorstellung des Geräts wird frühestens für das kommende Jahr erwartet. Mit dem Einsatz von Touch ID im Seitenrahmen würde Apple eine vertraute Authentifizierungsmethode nutzen, die bereits bei mehreren iPad-Modellen erfolgreich zum Einsatz kommt. Weitere Details zur Ausstattung und zum Zeitplan werden in den kommenden Monaten erwartet.
8 Zoll Display erwartet
Laut Marc Gurman im Power On-Newsletter wird das Gerät ein völlig neues Designkonzept verfolgen, das sich wie ein Buch öffnen lässt. Im aufgeklappten Zustand soll ein großzügiges 8-Zoll-Innendisplay zur Verfügung stehen, während das Außendisplay mit etwa 5 bis 6 Zoll die gewohnte iPhone-Nutzung ermöglicht. Besonders bemerkenswert ist die Entscheidung, auf Face ID zu verzichten und stattdessen Touch ID in der Seitentaste zu integrieren – eine Maßnahme, die dem extrem schlanken Gehäuse von nur 9,5 mm geschuldet ist.
Apple entwickelt zudem eine neue Benutzeroberfläche, die speziell auf Multitasking und die Dual-Screen-Nutzung ausgelegt ist. Auch technisch setzt das Unternehmen auf Innovation: Ein leistungsstarker 5500 mAh Akku sowie das hauseigene C2-Modem sollen für hohe Effizienz und Geschwindigkeit sorgen. Der SIM-Slot entfällt vollständig, was auf eine eSIM-only Strategie hindeutet. Preislich wird das iPhone Fold im Premiumsegment angesiedelt sein – mit einem erwarteten Einstiegspreis von rund 2.000 US-Dollar. Apple reagiert damit auf den wachsenden Foldable-Markt, insbesondere in Asien, und positioniert das Gerät als strategisches Produkt mit hoher Symbolkraft. Es ist Teil eines umfassenden Redesign-Plans, der das iPhone grundlegend neu definieren soll.
Das kommende iPhone Fold, das laut aktuellen Berichten im Herbst 2026 erscheinen soll, wird voraussichtlich mit vier Kameras ausgestattet sein:
- Zwei Hauptkameras auf der Rückseite – vermutlich mit unterschiedlichen Brennweiten für Standard- und Teleaufnahmen.
- Eine Selfie-Kamera über dem äußeren Display für klassische Frontaufnahmen im geschlossenen Zustand.
- Eine zusätzliche Kamera auf der Innenseite, die im aufgeklappten Zustand etwa für FaceTime oder Selfies genutzt werden kann.
Einige Leaks sprechen sogar von einer fünften Linse, je nachdem wie Apple die Kameras softwareseitig trennt oder kombiniert. Auffällig ist, dass Apple bei diesem Modell wohl auf Face ID verzichtet und stattdessen Touch ID im Power-Button integriert – vermutlich aus Platzgründen.
Apple iPhone Fold soll im 2. Halbjahr 2026 kommen
Apple Analyst Ming-Chio Kuo hat den Zeitplan für die faltbaren iPhone präzisiert. Nach seinen Daten kommen die neuen iPhone Fold in der ersten Version im zweiten Halbjahr 2026 und Apple plant wohl auch bereits einen Nachfolger für 2027. Die Fold-Modelle werden daher wohl auch jährlich aktualisiert und mit einer neuen Modellversion versehen. Unklar ist, ob die iPhone Fold zusammen mit mit iPhone 18 vorgestellt werden, oder ob Apple dafür ein extra Event plant.
Scharnierkomponenten aus Flüssigmetall
Apple arbeitet beim kommenden faltbaren iPhone an einer neue Technik für die kritischen Stellen: die Scharniere. Diese sollen bei den neuen Geräten im Druckgussverfahren aus Flüssigmetall gefertigt werden und daher deutliche Vorteile gegenüber den aktuellen Ansätzen bieten. Apple Analyst Ming-Chi Kuo geht aber davon aus, dass diese Technik bald auch von anderen Herstellern adaptiert wird.
Kuo schreibt dazu:
Laut aktuellen Branchenstudien konzentriert sich Apple darauf, die Haltbarkeit zu verbessern, die Bildschirmflachheit zu optimieren und Knickspuren im Design seines faltbaren iPhones zu minimieren. Um diese Ziele zu erreichen, werden Schlüsselkomponenten wie die Scharniere im Druckgussverfahren aus Flüssigmetall gefertigt. Als exklusiver Flüssigmetalllieferant dürfte EonTec von dieser Entwicklung vor allem profitieren.
Apple verwendet Flüssigmetall bereits seit Jahren für kleine Komponenten (wie SIM-Auswerferstifte), doch das faltbare iPhone markiert den ersten größeren Einsatz des Materials in einem wichtigen mechanischen Bauteil. Bis Ende 2024 hat EonTec über 10 Millionen zentrale Wellen – wichtige Scharnierkomponenten aus Flüssigmetall – ausgeliefert. Da sich Android-Smartphone-Marken auf den Wettbewerb mit dem kommenden faltbaren iPhone vorbereiten, wird erwartet, dass sie zunehmend Flüssigmetall für ihre Scharniere einsetzen und so das rasante Wachstum des Flüssigmetallmarktes vorantreiben.
Eventuell ist diese neue Technik auch ein Grund, warum Apple so lange mit der Entwicklung von faltbaren Modellen benötigt, weil der Einsatz noch neu ist und daher umfangreiche Tests und Neu-Entwicklungen notwendig sind.
iPhone Fold soll über 2.000 Dollar kosten
Apple Analyst Ming-Chi Kuo hat eine Reihe von neue Details rund um das faltbare iPhone von Apple veröffentlicht und bestätigt somit, dass Apple weiter in diesem Bereich entwickelt. Die Geräte sollen aber erst im 4. Quartal 2026 zur Verfügung stehen und dazu zwischen 2.000 und 2.500 Euro kosten. Die iPhone Fold (der genaue Name ist noch nicht bekannt) werden also die teuersten iPhone werden, die Apple anbietet.
Hardwarespezifikationen
- Touch ID kehrt als Seitentaste zurück, da Face ID aufgrund von Dicke und Platzmangel im Inneren fehlen könnte.
- Das faltbare iPhone wird ein Design im Buchstil haben und über ein faltenfreies Innendisplay von ca. 7,8 Zoll und ein Außendisplay von ca. 5,5 Zoll verfügen.
- Die Rückkamera verfügt über eine Dual-Linsen-Konfiguration, wobei eine Frontkamera sowohl im gefalteten als auch im entfalteten Zustand verfügbar ist.
- Im gefalteten Zustand wird es 9–9,5 mm dick sein und im entfalteten Zustand 4,5–4,8 mm.
- Das Scharnier wird aus Edelstahl und Titanlegierung bestehen, während das Gehäuse aus Titanlegierung besteht.
- Es werden dieselben hochdichten Batteriezellen wie das ultradünne iPhone 17 verwendet.
Es bleibt also dabei: Fans müssen noch mehr als ein Jahr auf die neuen Modelle warten.
Generell Hinweise und Hilfestellung für Apple und iPhone gibt es mittlerweile sehr umfangreich und für unterschiedliche Ansprüche:
- iPhone 17 Serie – Handbuch für alle Modelle* (2025)
- Stiftung Warentest erklärt iPhone und iPad* (2024)
- iPhone für Senioren und Späteinsteiger (2023) *
Weitere Artikel rund um iPhone und Apple
- iPhone Handbuch und Anleitung
- iPhone mit Vertrag | iPhone ohne Vertrag
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Technikaffin seit den Zeiten von Amiga 500 und C64 – mittlerweile aber eher mit deutlichem Fokus auf die Bereich Mobilfunk und Telekommunikation. Die ersten Artikel im Telco Bereich habe ich bereits 2006 geschrieben, seit dem bin ich dem Thema treu geblieben und nebenbei läuft mittlerweile auch noch ein Telefon- und Smartphone Museum um die Entiwcklung zu dokumentieren.






