Apple veröffentlicht iOS 26.3: Fokus auf Datenschutz und EU-Vorgaben

Nur wenige Monate nach dem Start des „Liquid Glass“-Designs bringt Apple mit iOS 26.3 ein wichtiges Punkt-Update auf die iPhones. Während die großen KI-Sprünge für Siri (wie berichtet) noch auf sich warten lassen, liefert diese Version bedeutende Werkzeuge für den Datenschutz und die Interoperabilität in der EU.

1. „Auf Android übertragen“: Der leichtere Abschied

Infolge des Digital Markets Act (DMA) der EU hat Apple den Wechsel zu Konkurrenzsystemen radikal vereinfacht. In den Systemeinstellungen findet sich nun unter „Übertragen oder iPhone zurücksetzen“ die native Option, Daten direkt auf ein Android-Gerät zu migrieren.

  • Was wird übertragen? Fotos, Nachrichten, Notizen, Apps, Passwörter und sogar die Telefonnummer (bei eSIM-Nutzung).
  • Technik: Der Transfer erfolgt drahtlos über eine lokale Peer-to-Peer-Verbindung.

2. Standort-Privatsphäre (Nur für neueste Hardware)

Besitzer eines iPhone 16e, iPhone Air oder eines iPad Pro mit M5-Chip profitieren von einer neuen Sicherheitsfunktion für das hauseigene C1-Modem. Die Funktion „Genauen Standort einschränken“ verhindert, dass Mobilfunkanbieter den Nutzer via Funkzellen-Triangulation metergenau orten können. Der Netzbetreiber sieht stattdessen nur noch einen groben Bereich. In Deutschland unterstützt zum Start aktuell nur die Telekom dieses Feature.

3. Benachrichtigungen für Drittanbieter-Wearables

Ebenfalls eine Neuerung für EU-Nutzer: Apple öffnet die Schnittstelle für Smartwatches anderer Hersteller. Benachrichtigungen können nun nativ an Wearables von Garmin, Samsung oder Xiaomi weitergeleitet werden, wobei das System die volle Kontrolle über die Anzeige behält.

Hinweis: Da Apple hier das Prinzip „ein Zubehör zurzeit“ verfolgt, wird die Spiegelung auf die Apple Watch deaktiviert, solange die Weiterleitung an ein Drittanbieter-Gerät aktiv ist.

4. RCS-Verbesserungen und „Liquid Glass“-Feinschliff

Das Messaging-Erlebnis wurde weiter optimiert. Der RCS-Standard (Rich Communication Services) unterstützt nun zuverlässigere Lesebestätigungen und Tipp-Indikatoren in Gruppenchats mit Android-Nutzern. Zudem wurde das im Herbst eingeführte Liquid Glass Design (transluzente, glasähnliche Oberflächen) auf weitere Systembereiche wie das Wetter-Widget und die Sperrbildschirm-Wallpaper ausgeweitet.

Weitere Fixes im Überblick:

  • Siri: Behebt einen Fehler, bei dem Offline-Anfragen zur Smart-Home-Steuerung verzögert ausgeführt wurden.
  • 5G Standalone: Optimierungen bei der Akkulaufzeit in modernen 5G-Netzen.
  • Sicherheit: Schließt kritische Lücken im Kernel und im Safari-Browser.

iOS 26.3 ist vielleicht kein „Feature-Feuerwerk“ für die breite Masse, aber ein technisches Fundament, das vor allem in Sachen Datenschutz und Fairness neue Maßstäbe setzt. Die neue Siri ist aber noch nicht enthalten. Diese wird wohl erst mit iOS 27 kommen.

Generell Hinweise und Hilfestellung für Apple und iPhone gibt es mittlerweile sehr umfangreich und für unterschiedliche Ansprüche:

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