Samsung Galaxy Glasses: neue Leaks und Konzeptrender

Nach dem Erfolg der smarten Brillen von Meta und Ray-Ban zieht Samsung nun nach. Neue Leaks unter dem Codenamen „Jinju“ enthüllen ein extrem leichtes Design und eine tiefe Integration in das Google-Ökosystem. Dazu gibt es neue Komzeptrender von OnLeaks und Androidhealines. Doch wer auf ein integriertes Display gehofft hat, muss sich noch gedulden.

1. Design & Gewicht: Leichter als die Konkurrenz

Der wohl beeindruckendste Aspekt der geleakten Daten ist das Gewicht. Mit nur etwa 50 Gramm wären die Galaxy Glasses kaum schwerer als eine herkömmliche hochwertige Sonnenbrille. Zum Vergleich: Viele aktuelle Smart-Brillen fühlen sich oft noch klobig an. Samsung erreicht dies durch einen Verzicht auf schwere Display-Komponenten in diesem Erstlingswerk.

  • Linsen: Die Brille soll mit photochromen Gläsern (Transition Lenses) ausgestattet sein, die sich automatisch an die Lichtverhältnisse anpassen – ideal für den nahtlosen Wechsel zwischen Innenräumen und Sonnenlicht.

2. Die inneren Werte: Snapdragon & Sony-Optik

Unter dem Gehäuse arbeitet bewährte Technik, die auf Effizienz getrimmt ist:

  • Prozessor: Der Snapdragon AR1-Chip (in einer optimierten Plus-Variante) sorgt für die nötige Rechenpower für KI-Aufgaben direkt auf dem Gerät.
  • Kamera: Eine 12-MP-Sony-Kamera (IMX681) ist für Fotos und Videos zuständig. Spannendes Detail: Sie soll über einen Autofokus verfügen, was sie für KI-Anwendungen wie das Scannen von Texten oder QR-Codes deutlich zuverlässiger macht als Fixfokus-Modelle.
  • Akku: Mit 155 mAh ist der Akku zwar klein, soll aber dank der engen Verzahnung mit dem Smartphone (Tethering) für einen typischen Tag voller Kurzinteraktionen ausreichen.

3. Software: Android XR trifft auf Gemini AI

Hier liegt der größte Unterschied zu Meta. Während Meta auf sein eigenes Betriebssystem setzt, nutzt Samsung Android XR, das gemeinsam mit Google entwickelt wurde.

  • Gemini Integration: Die Brille ist im Kern ein Interface für Google Gemini. Nutzer können Fragen zu ihrer Umgebung stellen („Was ist das für ein Gebäude?“, „Übersetze mir diese Speisekarte“), die per Sprachausgabe über Richtlautsprecher beantwortet werden.
  • One UI Integration: Erste Code-Schnipsel in One UI 8.5 zeigen, dass die Brille wie Galaxy Buds nahtlos im Bluetooth-Menü verwaltet wird.

4. Die Zwei-Stufen-Strategie

Die Leaks bestätigen zudem, dass Samsung zweigleisig fährt:

  • Modell 2026 (Jinju): Die jetzt geleakte Version ohne Display. Sie konzentriert sich auf Audio, Fotos und KI-Assistenz. Der Preis wird zwischen 379 und 499 Dollar erwartet.
  • Modell 2027 (Haean): Eine High-End-Version mit Micro-LED-Display (Head-up-Display), die deutlich teurer sein wird und echte Augmented Reality ermöglicht.

Sollten sich die Spezifikationen bestätigen, liefert Samsung im Juli 2026 (erwartet zum Unpacked Event) das perfekte Gegenstück zu den Meta Ray-Bans. Der Vorteil für Nutzer: Wer ohnehin ein Galaxy-Smartphone und Google-Dienste nutzt, bekommt eine Brille, die perfekt mit Maps, Kalender und Gemini harmoniert. Es ist kein „Laptop für das Gesicht“, sondern ein smarter Assistent, der endlich so aussieht wie eine normale Brille.


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