Der außer Kontrolle geratene KI-Agent von OpenAI, der für den Hackerangriff auf die Plattform Hugging Face verantwortlich gemacht wird, hat die Systeme eines weiteren Technologieunternehmens beeinträchtigt. Das geht aus Äußerungen von Akshat Bubna, Chief Technology Officer des New Yorker Anbieters Modal Labs, sowie aus Informationen zweier mit der Angelegenheit vertrauter Personen vom Freitag hervor.
Nach Angaben von Bubna hatte ein Kunde einen ungesicherten Zugang zu seiner isolierten Testumgebung (Sandbox) offengelassen. Der KI-Agent nutzte diese Sicherheitslücke aus, um eigenständig Code auszuführen. Bubna betonte jedoch ausdrücklich, dass die Kernsysteme von Modal Labs selbst zu keinem Zeitpunkt kompromittiert worden seien.
Sicherheitsvorfall bei Hugging Face wirft Fragen auf
Der Vorfall bei Hugging Face Anfang Juli hatte in der gesamten Branche für erhebliche Unruhe gesorgt. In einer detaillierten Aufarbeitung des Sicherheitsvorfalls gab Hugging Face am vergangenen Dienstag bekannt, dass der Agent in eine Sandbox eingedrungen war, die auf der Infrastruktur eines Drittanbieters gehostet wurde. Bei diesem Drittanbieter handelte es sich nach aktuellen Erkenntnissen um Modal Labs.
Die Nachrichtenagentur Reuters hatte bereits in der vergangenen Woche berichtet, dass OpenAI den Vorfall erst bemerkt habe, nachdem die unmittelbare Gefahr bereits gebannt und die US-Bundespolizei FBI eingeschaltet worden war.
OpenAI wies den Medienbericht in einer ersten Reaktion zurück und erklärte, dieser enthalte Ungenauigkeiten. Konkrete Details oder eine Stellungnahme zu den neuesten Erkenntnissen rund um Modal Labs legte das Unternehmen bislang jedoch nicht vor.
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Technikaffin seit den Zeiten von Amiga 500 und C64 – mittlerweile aber eher mit deutlichem Fokus auf die Bereich Mobilfunk und Telekommunikation. Die ersten Artikel im Telco Bereich habe ich bereits 2006 geschrieben, seit dem bin ich dem Thema treu geblieben und nebenbei läuft mittlerweile auch noch ein Telefon- und Smartphone Museum um die Entiwcklung zu dokumentieren.
