iPhone: keine 200-Megapixel-Kamera bis 2028

Während Android-Hersteller wie Samsung oder Xiaomi bereits seit Jahren mit 200-Megapixel-Sensoren werben, geht Apple gewohnt behutsam vor. Ein neuer Bericht der Analysten von Morgan Stanley dämpft nun die Hoffnungen auf einen schnellen Megapixel-Sprung: Das erste iPhone mit einer 200-MP-Kamera wird demnach erst für 2028 erwartet – pünktlich zum Release des iPhone 21.

Strategiewechsel: Samsung verdrängt Sony (teilweise)

Bisher war Sony der unangefochtene Exklusiv-Lieferant für die Bildsensoren (CMOS) im iPhone. Doch das Blatt wendet sich. Laut Morgan Stanley plane Apple, verstärkt auf Samsung als Zulieferer für die hochauflösenden 200-MP-Sensoren zu setzen.

Der Grund für diesen Wechsel ist zweierlei:

  1. Technologie-Vorsprung: Samsung gilt derzeit als führend bei der Serienfertigung extrem hochauflösender Sensoren in Smartphone-Größe.
  2. Kosten & Diversifizierung: Apple möchte die Abhängigkeit von Sony verringern und durch mehrere Lieferanten den Preisdruck erhöhen.

Sensoren aus Texas: Apple stärkt US-Produktion

Ein spannender Nebenaspekt der Analyse betrifft den Produktionsstandort. Samsung bereitet derzeit sein Werk in Austin, Texas, massiv auf die Fertigung von CMOS-Sensoren vor. Für Apple ist dies ein strategischer Gewinn: Man kann mit dem Label „Made in USA“ werben und gleichzeitig mögliche Lieferketten-Probleme in Asien umgehen. Berichten zufolge investiert Samsung rund 19 Milliarden Dollar in den Ausbau des Standorts, um Apples Anforderungen gerecht zu werden.

Ausblick: Under-Display Face ID und Preisstabilität

Neben der Kamera liefert die Analyse weitere Details zur Roadmap der kommenden Jahre:

  • 2027 (iPhone 20): Zum 20. Jubiläum des iPhones erwartet Morgan Stanley den Wegfall der Dynamic Island. Face ID soll dann erstmals unter das Display wandern, was ein nahezu randloses Design ohne Aussparungen ermöglichen würde.
  • Preise: Trotz steigender Hardware-Kosten (durch teurere Sensoren und US-Produktion) wird erwartet, dass Apple die Preise stabil hält. Wie schon beim iPhone 17 plane der Konzern, die Kostensteigerungen intern aufzufangen, um die Absatzzahlen in einem gesättigten Markt nicht zu gefährden.

Apple bleibt sich treu: Megapixel sind nicht alles. Während die Konkurrenz bereits bei 200 MP angekommen ist, optimiert Apple lieber die bestehende 48-MP-Technik und setzt auf Software-Processing. Wenn der Sprung 2028 kommt, dann vermutlich mit einem Sensor, der durch „Pixel-Binning“ vor allem die Low-Light-Performance auf ein neues Level hebt. Für Nutzer bedeutet das: Die aktuelle Kamera-Hardware bleibt noch für mindestens zwei Generationen der Goldstandard im Apple-Kosmos.

Generell Hinweise und Hilfestellung für Apple und iPhone gibt es mittlerweile sehr umfangreich und für unterschiedliche Ansprüche:

Weitere Artikel rund um iPhone und Apple

Die neusten Artikel rund um Apple


Mobilfunk-Newsletter: Einmal pro Woche die neusten Informationen rund um Handy, Smartphones und Deals!


Unser kostenloser Newsletter informiert Sie regelmäßig per E-Mail über Produktneuheiten und Sonderaktionen. Ihre hier eingegebenen Daten werden lediglich zur Personalisierung des Newsletters verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können sich jederzeit aus dem Newsletter heraus abmelden. Durch Absenden der von Ihnen eingegebenen Daten willigen Sie in die Datenverarbeitung ein und bestätigen unsere Datenschutzerklärung.

Immer die aktuellsten Nachrichten direkt im Smartphone.
Unsere Kanäle gibt es kostenlos hier:

Telegram: Appdated Telegram Channel
Facebook: Appdated Facebook Seite
Twitter: Appdated Twitter Channel

Schreibe einen Kommentar