Großes Siri-Upgrade in iOS 27: Apple plant offenbar eigene Chatbot-App mit Google Gemini

Apples Sprachassistent Siri könnte bald den wohl größten Wandel seiner Geschichte vollziehen. Laut Informationen des renommierten Bloomberg-Insiders Mark Gurman verabschiedet sich Apple mit dem kommenden Betriebssystem iOS 27 vom klassischen, rein sprachbasierten Assistenz-Modell. Stattdessen soll Siri zu einem vollwertigen KI-Begleiter umgebaut werden – inklusive einer eigenen App und einer tiefen Integration von Googles Gemini-KI.

Siri wird zum eigenständigen Chatbot

Bislang war Siri fest als Hintergrunddienst in das Apple-Ökosystem integriert. Mit iOS 27 soll der Assistent laut dem Bericht erstmals eine eigenständige App-Oberfläche erhalten. Das Design orientiert sich dabei stark an modernen KI-Tools wie ChatGPT, bietet den Nutzern jedoch zusätzliche Flexibilität.

Die wichtigsten Neuerungen des Upgrades im Überblick:

  • Eigene Chat-Oberfläche: Nutzer können Siri in einer dedizierten Ansicht öffnen, die wahlweise an einen klassischen Chatbot oder an eine iMessage-Unterhaltungsliste erinnert.
  • Datei- und Dokumenten-Uploads: Über das neue Interface lassen sich direkt Dokumente, Bilder oder Dateien hochladen, die Siri anschließend analysieren, zusammenfassen oder bearbeiten kann.
  • Nahtloser Wechsel zwischen Sprache und Text: Der Nutzer entscheidet flexibel, ob er eine Frage eintippen oder per Spracheingabe stellen möchte.
  • Gespeicherte Chat-Verläufe: Vergangene Konversationen bleiben im Verlauf erhalten, sodass Nutzer jederzeit auf frühere Interaktionen zurückgreifen können.

Fokus auf Datenschutz: iMessage-Prinzip für KI-Chats

Da Apple seit jeher großen Wert auf die Privatsphäre seiner Nutzer legt, soll auch das neue Siri-Erlebnis strenge Sicherheitsbarrieren erhalten. Ein zentrales Feature wird dabei die automatische Löschfunktion von Chatverläufen sein.

Ähnlich wie in der Nachrichten-App (iMessage) erhalten Anwender in den Einstellungen die volle Kontrolle darüber, wie lange ihre Konversationen gespeichert werden. Zur Auswahl stehen drei Optionen:

  1. Automatisches Löschen nach 30 Tagen
  2. Automatisches Löschen nach 1 Jahr
  3. Niemals löschen

Um den Datenschutz trotz der Nutzung externer Sprachmodelle zu gewährleisten, plant Apple Berichten zufolge, die Anfragen über die eigenen Private Cloud Compute-Server zu leiten. Damit soll verhindert werden, dass persönliche Daten unkontrolliert für das Training von KI-Modellen verwendet werden.

Unter der Haube: Die „Gemini“-Spritze

Der technologische Quantensprung gelingt Apple nicht im Alleingang. Für die tiefgreifenden KI-Funktionen, kreative Schreibaufgaben und komplexe Analysen greift der iPhone-Hersteller auf die Technologie des Suchmaschinenriesen Google zurück. Die neue Siri wird maßgeblich von Google Gemini angetrieben.

Über ein spezielles Auswahlmenü oder eine systemweite Suchgeste sollen Nutzer künftig sogar flexibel entscheiden können, welche KI-Engine im Hintergrund die Aufgaben löst.

Start voraussichtlich als „Beta“

Obwohl Apple intensiv an der Generalüberholung arbeitet, wird das neue Siri-Erlebnis in iOS 27 zum Start im Herbst wohl noch mit einem „Beta“-Label versehen sein. Grund dafür seien interne Hürden wie minimale Verzögerungen bei den Antwortzeiten sowie die Vermeidung von KI-Halluzinationen. Wer mit dem neuen System nicht warm wird, soll in den Einstellungen zudem die Möglichkeit erhalten, die klassische Siri-Ansicht wiederherzustellen.


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