Zahl der Banking-Trojaner für Smartphones 2022 verdoppelt

Zahl der Banking-Trojaner für Smartphones 2022 verdoppelt – Mit der Nutzung von immer mehr Diensten auf dem Smartphone hat sich auch die Zahl der Angriffsversuche auf diese Systeme erhöht. Die Sicherheitsexperten von Kaspersky haben nun Zahlen für 2022 genannt und demnach hat sich die Zahl der entdeckten Banking-Trojaner, die es auf Handys und Smartphones abgesehen haben, im letzten Jahr etwa verdoppelt. Fast 200.000 neue Trojaner dieser Art wurden 2022 gefunden.

Bei Kaspersky schreibt man selbst dazu:

Im vergangenen Jahr blockierten Kaspersky-Produkte fast 200.000 neue mobile Banking-Trojaner; dies entspricht einer Verdopplung gegenüber dem Vorjahr 2021[1]. Einige der Downloader dafür sind weiterhin im App-Store Google Play verfügbar, wo sie sich als Dienstprogramme tarnen.

Mobile Geräte und die darauf laufenden Services werden bei Nutzern immer beliebter. Etwa die Hälfte der Webseiten-Aufrufe im vergangenen Jahr geschahen über Smartphones [2]. Eine Tatsache, die sich Cyberkriminelle zunutze machen. Im Jahr 2022 blockierten Kaspersky-Produkte über 1,6 Millionen (1.661.743) Malware oder unerwünschte Software-Installer.

Dabei zählen Banking-Trojaner zu den am weitesten verbreiteten und besorgniserregendsten Bedrohungen, die mobile Endgeräte betreffen. Cyberkriminelle nutzen Banking-Trojaner, um nach Daten im Zusammenhang mit Online-Banking- und E-Payment-Systemen zu suchen. Kaspersky entdeckte im vergangenen Jahr fast 200.000 (196.476) Arten dieser Schadsoftware – doppelt so viele wie noch im Jahr 2021 und damit die höchste Zahl der vergangenen sechs Jahre. Der Diebstahl von Finanzdaten wird für Cyberkriminelle immer lukrativer und so investieren sie aktiv in die Entwicklung neuer Malware.

Besonders problematisch: Auch direkt im Google Play Store gibt es weiter Apps, die solche Trojaner nachladen. Apps in den offiziellen Stores werden zwar geprüft und sind damit meistens sicherer als Software aus anderen Quellen, aber einen absolute Sicherheit gibt es auch dann nicht. Man sollte also dennoch bei der Installation kritisch sein und hinterfragen, welche Berechtigungen eine App wirklich braucht und eventuell eine App auch ablehnen, wenn man die Macher dahinter nicht kennt,


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