Das Raumfahrtunternehmen SpaceX hat im abgelaufenen Berichtszeitraum ein kräftiges Umsatzwachstum verzeichnet. Haupttreiber der Entwicklung waren der deutliche Kundenzuwachs beim Satellitendienst Starlink sowie die dynamisch wachsende KI-Sparte. Hohe Ausgaben für den Ausbau der Recheninfrastruktur hielten den Konzern jedoch im operativen Minus.
Starlink verdoppelt Nutzerbasis auf zwölf Millionen
Nach eigenen Angaben verdoppelte die Tochtergesellschaft Starlink die Zahl der Telekommunikationsverbindungen per Satellit auf zwölf Millionen Nutzer. Zu dieser Entwicklung trug unter anderem eine verstärkte Werbepräsenz in den Medien bei. Der Segmentumsatz kletterte um 66 Prozent auf 4,29 Milliarden US-Dollar, während das operative Ergebnis um 79 Prozent auf 1,66 Milliarden US-Dollar zulegte.
Durch die Erschließung neuer Märkte sowie die Einführung preiswerterer Einsteiger-Tarife verringerte sich der durchschnittliche Erlös pro Anwender (ARPU) allerdings um 22 Prozent.
KI-Sparte wächst rasant – hohe Ausgaben für Rechenzentren
Die künstliche Intelligenz entwickelte sich ebenfalls dynamisch: Der Umsatz der KI-Sparte vervierfachte sich nahezu auf 2,56 Milliarden US-Dollar. Parallel dazu stiegen die Aufwendungen für neue Rechenzentren und die Software-Entwicklung stark an. Die Investitionen verzwanzigfachten sich auf 15,83 Milliarden US-Dollar, was der Sparte einen operativen Verlust von 1,26 Milliarden US-Dollar einbrachte.
SpaceX-Chef Elon Musk betonte in einer Telefonkonferenz den strategischen Fokus: „Wir bauen Rechenkapazitäten schneller als alle anderen aus. Zudem verbessern wir unsere KI-Modelle deutlich.“
Konzernzahlen verbessern sich – Auftragsbestand bei 47,5 Milliarden Dollar
Insgesamt stiegen die Konzernerlöse im Berichtszeitraum um 92 Prozent auf 7,71 Milliarden US-Dollar. Den Betriebsverlust reduzierte das Unternehmen gleichzeitig um 85 Prozent auf 146 Millionen US-Dollar.
SpaceX-Finanzchef Bret Johnson hob die positive Tendenz hervor: „Das Wachstum hat sich über alle Geschäftsbereiche hinweg beschleunigt.“ Zudem hätten sich die Gewinnmargen verbessert. Der gesamte Auftragsbestand beläuft sich aktuell auf 47,5 Milliarden US-Dollar.
Brian Mulberry, Chef-Marktanalyst des Vermögensverwalters Zacks, bewertete die Ergebnisse insgesamt positiv und verwies auf das Tempo in der KI-Sparte. Für die Finanzierung der Rechenzentren sei SpaceX nicht allein auf die Einnahmen von Starlink angewiesen.
Keine Zusage bezüglich möglicher Tesla-Fusion
Unklar bleibt vorerst eine mögliche Fusion von SpaceX mit dem Elektroautobauer Tesla. Musk äußerte sich während der Konferenz nicht zu entsprechenden Spekulationen. Einem Medienbericht zufolge prüft Tesla zwar den Verkauf seines China-Geschäfts zur Vorbereitung eines Zusammenschlusses – eine Darstellung, die Musk als Falschmeldung bezeichnete, wenngleich er eine Fusion für die Zukunft nicht grundsätzlich ausschloss.
Experten verweisen zudem auf geopolitische und regulatorische Hürden: SpaceX erwirtschaftet etwa ein Fünftel seines Umsatzes mit US-Staatsaufträgen und steht daher unter strenger Beobachtung. Teslas starke Abbildung in China – insbesondere durch die Gigafactory in Shanghai als produktivstem Werk des Konzerns, in dem mehr als die Hälfte aller Fahrzeuge gebaut werden – könnte einen möglichen Zusammenschluss erschweren.
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Technikaffin seit den Zeiten von Amiga 500 und C64 – mittlerweile aber eher mit deutlichem Fokus auf die Bereich Mobilfunk und Telekommunikation. Die ersten Artikel im Telco Bereich habe ich bereits 2006 geschrieben, seit dem bin ich dem Thema treu geblieben und nebenbei läuft mittlerweile auch noch ein Telefon- und Smartphone Museum um die Entiwcklung zu dokumentieren.
