Der US-Technologiekonzern Apple hat mit den ersten Geschäftszahlen unter dem neuen Konzernchef John Ternus die Erwartungen der Analysten übertroffen. Sowohl der iPhone-Umsatz als auch die Gesamterlöse erreichten Rekordwerte für ein September-Quartal. Wegen eines verhaltenen Ausblicks für das laufende Quartal gab die Apple-Aktie im nachbörslichen Handel an der Wall Street dennoch um rund vier Prozent nach.
In den vergangenen Monaten profitierte das Unternehmen von einer starken Nachfrage nach seinen neuen Spitzenmodellen iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max. Apple erzielte einen Smartphone-Umsatz von 57,58 Milliarden US-Dollar – rund eine Milliarde Dollar mehr als von Experten prognostiziert.
In diesen Zahlen ist das iPhone Duo, Apples erstes Faltmodell, noch nicht enthalten, da dessen offizieller Verkauf erst vor wenigen Tagen begonnen hat. Mit dem rund 2.000 Dollar teuren Gerät drängt der Konzern in ein Marktsegment, das bislang dominierend vom südkoreanischen Konkurrenten Samsung besetzt wird.
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Lieferengpässe und Display-Probleme beim Falt-Handy
Die ersten Testberichte zum iPhone Duo fielen gemischt aus. Zudem sieht sich Apple mit Qualitätsproblemen bei den Bildschirmen konfrontiert, die vereinzelt zu Rissen neigen. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters betonte CEO John Ternus jedoch, dass hiervon nur ein „sehr kleiner Prozentsatz“ der ausgelieferten Geräte betroffen sei. Derzeit übersteige die Nachfrage das Angebot deutlich: „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, das Produkt so rasch wie möglich an viele Kunden auszuliefern.“
Preiserhöhungen fangen steigende Speicherkosten ab
Als weiteren Treiber für das starke Abschneiden nannte Ternus jüngste Preiserhöhungen bei verschiedenen Produktkategorien. Damit reagierte der Konzern auf die rasant gestiegenen Einkaufspreise für Speicherchips.
Branchenanalyst Bob O’Donnell vom Research-Haus TECHnalysis wies darauf hin, dass die entscheidende Frage nun sei, wie stark diese Preisanpassungen die Nachfrage künftig belasten werden – insbesondere da andere Smartphone- und Laptop-Hersteller bereits unter einer spürbaren Kaufzurückhaltung der Verbraucher leiden.
Debatte um Künstliche Intelligenz und Siri
Auch beim Thema Künstliche Intelligenz (KI) bezog Apple Stellung. Ternus zeigte sich zufrieden mit der generalüberholten Version der digitalen Assistentin Siri: „Wir haben sie von Grund auf neu entwickelt und nun die Siri, die wir uns immer gewünscht haben.“
Kritischere Töne kamen hingegen von der Börse. Dan Morgan, Portfoliomanager beim Vermögensverwalter Synovus, gab zu bedenken, dass KI-Agenten der Konkurrenz technologisch bereits deutlich weiter fortgeschritten seien. Allerdings punktet Apple laut Morgan bei den Kunden damit, dass die eigene KI-Architektur weitaus stärker auf Vertrauen und Datenschutz ausgerichtet ist.
Starkes Abfeuern im Gesamtjahr, aber Marge gerät unter Druck
Im abgelaufenen vierten Geschäftsquartal kletterte Apples Konzernumsatz um überraschend deutliche zwölf Prozent auf 114,48 Milliarden Dollar.
- MacBook-Sparte: Die Einnahmen aus dem Verkauf von MacBooks lagen mit 10,79 Milliarden Dollar ebenfalls knapp eine Milliarde Dollar über den Erwartungen.
- Service-Geschäft: Die Dienstleistungssparte rund um den App Store und den Streamingdienst Apple TV+ erwirtschaftete einen Rekorderlös von 31,57 Milliarden Dollar.
- Gewinn je Aktie: Der Quartalsgewinn stieg um 13,5 Prozent auf 2,10 Dollar je Aktie.
Auf Jahressicht schloss Apple das Geschäftsjahr 2025/2026 mit einem Umsatzplus von rund 15 Prozent auf 478,83 Milliarden Dollar ab. Das Nettoergebnis erhöhte sich um mehr als 20 Prozent auf 8,98 Dollar je Aktie.
Dämpfer für das Weihnachtsquartal
Für Enttäuschung an der Börse sorgte schließlich die Prognose für das wichtige laufende Weihnachtsquartal. Apple rechnet im Service-Bereich nur noch mit einem verlangsamten Wachstum von acht bis neun Prozent (nach knapp zehn Prozent in den Vormonaten). Zudem schlagen die anhaltend hohen Chip-Preise auf die Rentabilität durch: Die Bruttomarge dürfte voraussichtlich von zuletzt etwa 48 Prozent auf 45 bis 46 Prozent schrumpfen.
Generell Hinweise und Hilfestellung für Apple und iPhone gibt es mittlerweile sehr umfangreich und für unterschiedliche Ansprüche:
- iPhone 17 Serie – Handbuch für alle Modelle* (2025)
- Stiftung Warentest erklärt iPhone und iPad* (2024)
- iPhone für Senioren und Späteinsteiger (2023) *
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Technikaffin seit den Zeiten von Amiga 500 und C64 – mittlerweile aber eher mit deutlichem Fokus auf die Bereich Mobilfunk und Telekommunikation. Die ersten Artikel im Telco Bereich habe ich bereits 2006 geschrieben, seit dem bin ich dem Thema treu geblieben und nebenbei läuft mittlerweile auch noch ein Telefon- und Smartphone Museum um die Entiwcklung zu dokumentieren.





