Snapchat Account vorübergehend gesperrt – das sollte man jetzt tun – Laut Statista gab es im 3. Quartal 2023 weltweit 406 Millionen täglich aktive Snapchat-Nutzer. Das ist eine Steigerung von 9 Millionen im Vergleich zum Vorquartal. Damit ist Snapchat die fünftgrößte Social-Media-Plattform der Welt nach Facebook, YouTube, TikTok und Instagram. Die meisten Snapchat-Nutzer befinden sich in den Vereinigten Staaten (110 Millionen), gefolgt von Indien (70 Millionen) und Brasilien (40 Millionen). In Europa gibt es 95 Millionen täglich aktive Snapchat-Nutzer. Snapchat ist vor allem bei jungen Menschen beliebt. 66 % der 16- bis 24-Jährigen in Deutschland nutzen Snapchat. Bei den 25- bis 34-Jährigen sind es 44 % und bei den 35- bis 44-Jährigen 28 %.
In der Regel gibt es dabei auch kaum Probleme und die meisten Nutzer können sich einloggen und ihren Content veröffentlichen bzw. den Content von anderen Nutzern sehen. Ab und an berichten aber Nutzer, dass statt dem Login eine Fehlermeldung kommt und der Account angeblich vorübergehend gesperrt ist. Dann ist natürlich die Frage wie lange so eine vorübergehende Sperrung bei Snapchat ist und was man als Nutzer dagegen tun kann.
Snapchat Account vorübergehend gesperrt – das sollte man jetzt tun
Eine vorübergehende Sperre eines Snapchat-Accounts erfolgt in der Regel aus Sicherheitsgründen, insbesondere wenn das System verdächtige Anmeldeaktivitäten registriert. Laut den offiziellen Angaben des Dienstes kann der Zugang bereits dann deaktiviert werden, wenn innerhalb eines kurzen Zeitfensters zu viele Anmeldeversuche unternommen wurden. In einem solchen Fall wird dazu geraten, eine angemessene Zeitspanne verstreichen zu lassen, bevor ein erneuter Login-Versuch mit den korrekten Zugangsdaten erfolgt.
Ein weiterer Grund für eine Gerätesperre kann die Nutzung mehrerer Accounts auf einem Endgerät sein, vor allem dann, wenn eines dieser Konten gegen die Servicebestimmungen verstoßen hat. Dies kann dazu führen, dass die App auf dem betroffenen Gerät für einen längeren Zeitraum nicht mehr nutzbar ist. Grundsätzlich empfiehlt es sich bei einer vorübergehenden Sperre, zunächst 24 Stunden abzuwarten, da sich der Zugang in den meisten Fällen nach dieser Frist automatisch wieder freischaltet. Sollte eine Anmeldung nach Ablauf eines Tages weiterhin scheitern, bleibt als weiterer Schritt die Kontaktaufnahme mit dem Support, der den individuellen Fall prüft.
Liegt der Sperrung jedoch ein schwerwiegender Verstoß gegen die Richtlinien zugrunde – etwa durch das Versenden von Spam oder das Posten beleidigender Inhalte –, droht eine dauerhafte Deaktivierung. Um solche Maßnahmen präventiv zu vermeiden, ist die strikte Einhaltung der Nutzungsrichtlinien sowie der Verzicht auf nicht autorisierte Drittanbieter-Apps entscheidend. Zudem trägt die regelmäßige Aktualisierung der Anwendung dazu bei, Sicherheitslücken zu schließen und das Konto vor unbefugten Zugriffen zu schützen.
VIDEO Snapchat Account wiederherstellen
Dauerhafte Sperre bei Snapchat
Snapchat verhängt bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen auch dauerhafte Sperren. In einem solchen Fall ist das Konto unwiderruflich deaktiviert, und der Zugriff auf die damit verbundenen Daten (wie Memories oder Chatverläufe) geht verloren.
Gründe für eine dauerhafte Sperre
Eine permanente Sperrung erfolgt meist nicht ohne Vorwarnung, es sei denn, der Verstoß ist extrem gravierend. Häufige Ursachen sind:
- Schwerwiegende Richtlinienverstöße: Dazu gehören das Teilen illegaler Inhalte, Hassrede, Belästigung (Mobbing) oder die Darstellung von Gewalt.
- Nutzung von Drittanbieter-Apps: Wer modifizierte Versionen der App (wie „Snapchat++“) oder Tools zum heimlichen Speichern von Snaps verwendet, riskiert nach einer vorübergehenden Warnsperre den permanenten Ausschluss.
- Spam und Betrug: Das massenhafte Versenden von unerwünschten Nachrichten oder der Versuch, andere Nutzer zu täuschen.
- Wiederholte vorübergehende Sperren: Werden die Gründe für kurzzeitige Sperren ignoriert und das Verhalten nicht angepasst, wandelt Snapchat diese in dauerhafte Sperren um.
Die „Geräte-Sperre“ (Device Ban)
Besonders hart trifft Nutzer die sogenannte Geräte-Sperre. Hierbei wird nicht nur der Account gesperrt, sondern das gesamte Smartphone (identifiziert über die IMEI-Nummer oder andere Hardware-IDs) für die Erstellung oder Nutzung jeglicher Snapchat-Accounts blockiert. Betroffene können sich dann selbst mit einem neuen Konto auf diesem Gerät nicht mehr einloggen.
Was kann man tun?
Wenn ein Account dauerhaft gesperrt wurde, sind die Erfolgsaussichten auf eine Wiederherstellung gering, aber es gibt offizielle Wege:
- Einspruch einlegen: Seit einiger Zeit bietet Snapchat direkt in der App auf dem Anmeldebildschirm die Option „Einspruchsentscheidung“ (Appeal) an. Dort kann man begründen, warum man die Sperre für unberechtigt hält.
- Support kontaktieren: Über die offizielle Hilfe-Seite von Snapchat kann ein Formular ausgefüllt werden. Dies ist sinnvoll, wenn man nachweisen kann, dass der Account gehackt wurde und der Verstoß durch eine fremde Person erfolgte.
- Vorsicht vor Betrügern: Es gibt im Internet viele Angebote von angeblichen „Hackern“, die versprechen, Konten gegen Geld freizuschalten. Dies sind ausnahmslos Betrugsversuche. Nur Snapchat selbst kann Konten entsperren.
Wichtiger Hinweis: Wenn der Einspruch abgelehnt wird, bleibt das Konto dauerhaft geschlossen. In diesem Fall kann man nur versuchen, mit einer neuen E-Mail-Adresse und (falls eine Gerätesperre vorliegt) auf einem anderen Endgerät ein neues Konto zu erstellen.
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Technikaffin seit den Zeiten von Amiga 500 und C64 – mittlerweile aber eher mit deutlichem Fokus auf die Bereich Mobilfunk und Telekommunikation. Die ersten Artikel im Telco Bereich habe ich bereits 2006 geschrieben, seit dem bin ich dem Thema treu geblieben und nebenbei läuft mittlerweile auch noch ein Telefon- und Smartphone Museum um die Entiwcklung zu dokumentieren.

