Apple hat zum 25. Juni 2026 die Preise für zahlreiche seiner Hardware-Produkte angehoben. Betroffen sind insbesondere die Mac-Reihen (MacBook Air, MacBook Pro, MacBook Neo) sowie verschiedene iPad-Modelle und Home-Geräte. Grund für diesen Schritt sind extreme Engpässe bei DRAM- und Flash-Speicherchips, die durch den weltweit massiven Ausbau von KI-Rechenzentren verursacht wurden.
Hintergrund der Preisanpassungen
Die Speicherknappheit hat die Komponentenpreise innerhalb des letzten Jahres vervielfacht. Apple hatte die Kostensteigerungen zunächst weitgehend selbst aufgefangen, sieht sich nun jedoch angesichts des anhaltenden und sich weiter verschärfenden Mangels zur direkten Weitergabe der Kosten an die Endkunden gezwungen.
Auswirkungen auf den deutschen Markt
Während Ihre genannten Dollar-Preise die allgemeine Richtung der Erhöhung widerspiegeln, zeigt sich in Deutschland eine teils noch deutlichere Anpassung durch die Kombination aus Chip-Knappheit und Währungseffekten.
Die Preise sind bei Apple direkt bereits gestiegen; bei Drittanbietern findet man derzeit teilweise noch Restbestände zu alten Konditionen, die jedoch zügig abverkauft werden. Hier ist ein Überblick über die Situation bei den betroffenen Modellen:
| Produkt (Beispiel-Konfiguration) | Preis vor Erhöhung (ca.) | Neuer Apple-Listenpreis (ca.) |
| MacBook Neo (256 GB) | 599 € | 799 € |
| MacBook Pro (Einstieg) | 1.799 € | 2.199 € |
| iPad Air | ~600 € | ~750 € |
Hinweis: Da Apple die Preise in Echtzeit im eigenen Store angepasst hat, variieren die tatsächlichen Verkaufspreise im Handel aktuell stark, je nachdem, ob Händler noch „alte“ Lagerware führen oder bereits neue Kontingente zum höheren Einkaufspreis anbieten.
Welche Geräte sind betroffen?
- Macs: MacBook Air, MacBook Pro, MacBook Neo, iMac, Mac mini, Mac Studio.
- iPads: iPad Pro, iPad Air, iPad (Standard), iPad mini.
- Home-Produkte: HomePod, HomePod mini, Apple TV 4K.
Wichtig: Das iPhone und die Apple Watch sowie AirPods sind von dieser aktuellen Preiserhöhungswelle laut Apple vorerst ausgenommen. Dennoch warnen Analysten, dass die gesamte Branche unter dem Kostendruck steht und sich dieser Trend bei kommenden Produktgenerationen auch auf andere Sparten ausweiten könnte.
Apple betont in einer Stellungnahme, dass dies ein notwendiger Schritt sei, um weiterhin die gewohnte Hardware-Qualität liefern zu können, auch wenn man sich bewusst sei, dass diese Nachricht für Kunden nicht willkommen sei.
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Technikaffin seit den Zeiten von Amiga 500 und C64 – mittlerweile aber eher mit deutlichem Fokus auf die Bereich Mobilfunk und Telekommunikation. Die ersten Artikel im Telco Bereich habe ich bereits 2006 geschrieben, seit dem bin ich dem Thema treu geblieben und nebenbei läuft mittlerweile auch noch ein Telefon- und Smartphone Museum um die Entiwcklung zu dokumentieren.
