Lösung: Android Smartphone nach Werks-Reset von Google gesperrt (Android Factory Reset Protection)

Die Android Factory Reset Protection (FRP) ist eine Sicherheitsfunktion, die ab Android 5.1 Lollipop eingeführt wurde. Sie soll verhindern, dass ein gestohlenes oder verlorenes Gerät nach einem Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen von einem Unbefugten verwendet werden kann. Durch diesen Schutz kann eine Sperre des Geräte auch durch einen Reset auf Werkseinstellungen nicht mehr aufgehoben werden.

Wie funktioniert die FRP?

  • Aktivierung: Die FRP wird automatisch aktiviert, sobald Sie ein Google-Konto auf Ihrem Android-Gerät hinzufügen.
  • Zurücksetzen auf Werkseinstellungen: Wenn Sie Ihr Gerät auf die Werkseinstellungen zurücksetzen, werden Sie nach dem Neustart nach Ihren Google-Anmeldedaten gefragt.
  • Ohne Google-Konto: Ohne die Eingabe der richtigen Google-Anmeldedaten kann das Gerät nicht verwendet werden.

Die FRP soll Diebstahl und den Missbrauch gestohlener oder verlorener Geräte reduzieren. Sie bietet zusätzlichen Schutz für Ihre persönlichen Daten, die auf dem Gerät gespeichert sind. Die Android Factory Reset Protection ist eine wichtige Sicherheitsfunktion, die zum Schutz Ihrer persönlichen Daten und Ihres Geräts beiträgt. Es ist wichtig, die FRP zu aktivieren und die Google-Anmeldedaten Ihres Geräts zu kennen.

Wichtig dabei: in diesem Artikel geht es nur im die Gerätesperre nach dem Factory Reset. Andere Sperren bei Android Geräten haben wir hier beschrieben: Handy Sperre Man sollte auch prüfen, ob wirklich die Handysperre aktiv wird oder ob eventuelle die Sperre der Simkarte den Zugang verhindert.

So arbeitet die Googles Android Device Protection

Sobald Sie ein Google-Konto auf Ihrem Android-Gerät hinzufügen, wird der FRP automatisch aktiviert. Wenn Sie Ihr Gerät danach auf die Werkseinstellungen zurücksetzen möchten, müssen Sie entweder:

  • Ihr Google-Konto-Passwort eingeben
  • Die mit Ihrem Google-Konto verknüpfte E-Mail-Adresse und das Passwort eingeben

Die Abfrage der Sperre kommt in folgenden Fällen beim Neustart:

  • nach dem Löschen der Daten auf Ihrem Gerät über die App „Einstellungen“
  • nach dem Zurücksetzen Ihres Geräts im Wiederherstellungsmodus
  • Gerät mit dem Android Geräte-Manager per Remotezugriff zurücksetzen

Was tun, wenn Sie die Zugangsdaten vergessen haben?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den FRP zu umgehen, wenn Sie Ihre Zugangsdaten vergessen haben:

1. Google-Konto-Wiederherstellung:

  • Besuchen Sie die Google-Konto-Wiederherstellungsseite: <ungültige URL entfernt>
  • Folgen Sie den Anweisungen, um Ihr Konto wiederherzustellen. Sie müssen möglicherweise Ihre E-Mail-Adresse, die Telefonnummer Ihres Kontos oder andere Informationen eingeben, um Ihre Identität zu bestätigen.

2. Samsung-Geräte:

  • Bei Samsung-Geräten können Sie den FRP mithilfe der Find My Mobile-Funktion umgehen.
  • Besuchen Sie die Find My Mobile-Website: https://findmymobile.samsung.com/
  • Melden Sie sich mit Ihrem Samsung-Konto an.
  • Wählen Sie Ihr Gerät aus und klicken Sie auf „Entsperren„.

3. Drittanbieter-Tools:

  • Es gibt verschiedene Drittanbieter-Tools, die Ihnen beim Umgehen des FRP helfen können.
  • Achtung: Seien Sie vorsichtig bei der Verwendung dieser Tools, da einige davon Ihr Gerät beschädigen oder Ihre Daten gefährden könnten.

Die Sicherheitsfunktion zu umgehen ist auch nicht so einfach, schon gar nicht mit normalen Mitteln. Das ist auch durchaus sinnvoll, denn diese Funktion stellt ein Sicherheitsfeature dar, mit dem die Geräte geschützt werden sollen. Eine einfache Umgehungsmöglichkeit würde daher an dieser Stelle keinen Sinn machen, denn damit würde auch die Schutzfunktion komplett ins Leere laufen. Google schreibt in den FAQ dazu:

Da Ihr Gerät geschützt ist, müssen Sie entweder das Display entsperren oder das Passwort Ihres Google-Kontos eingeben, falls Sie es auf die Werkseinstellungen zurücksetzen möchten. Damit ist gewährleistet, dass die Wiederherstellung entweder durch Sie selbst oder eine andere vertrauenswürdige Person erfolgt.

4. Service-Center:

  • Als letzte Möglichkeit können Sie sich an ein autorisiertes Service-Center Ihres Geräteherstellers wenden.
  • Dort kann Ihnen gegen eine Gebühr geholfen werden, den FRP zu umgehen.

Wichtig: Die sichere Aufbewahrung der Google-Konto-Zugangsdaten ist eine wesentliche Voraussetzung für die dauerhafte Kontrolle über das eigene Smartphone. Da moderne Android-Geräte durch die Factory Reset Protection (FRP) geschützt sind, bleibt die Hardware nach einem Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen so lange gesperrt, bis die Identität durch das zuvor verknüpfte Konto bestätigt wird. Ein Verlust dieser Daten kann daher im Ernstfall dazu führen, dass der Zugriff auf das Gerät dauerhaft verwehrt bleibt.

In Situationen, in denen das Smartphone den Besitzer wechselt – etwa durch einen Verkauf oder eine Schenkung – ist es zwingend erforderlich, die FRP-Funktion vorab manuell zu deaktivieren. Dies geschieht in der Regel durch das Entfernen des Google-Kontos in den Systemeinstellungen des Geräts. Wird dieser Schritt versäumt, bleibt das Handy für den neuen Eigentümer unbrauchbar, da es bei der Einrichtung weiterhin nach den Anmeldedaten des ursprünglichen Nutzers verlangt. Ein sorgsamer Umgang mit diesen Sicherheitsmechanismen stellt somit sicher, dass die Gerätenutzung reibungslos verläuft und eine problemlose Weitergabe an Dritte ermöglicht wird.

Wie kann man auf gesperrte Geräte wieder zugreifen?

Ist die  Smartphones Device Protection aktiv und der Hinweis „Konto bestätigen: Das Gerät wurde zurückgesetzt. Melden Sie sich zum Fortfahren mit einem Google-Konto an, das zuvor auf diesem Gerät synchronisiert wurde.“ wird eingeblendet, kann man die Geräte nur noch mit dem bzw. den passenden Google Konto entsperren. Sollte an das korrekte Passwort nicht mehr wissen, kann man dieses neu setzen lassen. Google bietet dazu die Account-Wiederherstellung an:

Nach der Änderung des Passwortes kann man aber 72 Stunden die Geräte nicht per Werksreset zurück setzen. Das ist eine Sicherheitseinstellung, Google schreibt dazu:

Wenn Sie das Passwort Ihres Google-Kontos zurückgesetzt haben und Ihr Gerät auf die Werkseinstellungen zurücksetzen möchten, müssen Sie nach dem Ändern des Passworts 72 Stunden warten, bevor Sie Ihr Gerät zurücksetzen können. Aus Sicherheitsgründen können Sie ein Konto erst 72 Stunden nach einer Passwortänderung nutzen, um Ihr Gerät nach dem Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen wieder einzurichten.

Sollte man auch den Google Account nicht mehr kennen, den man genutzt hat um das Gerät beispielsweise bei Google Play anzumelden, hat man ein Problem, denn dann ist die Wiederherstellung nicht so einfach möglich. Man kann in diesem Fall nur versuchen, über die Google Account Wiederherstellung und eine alternative Emailadresse oder die hinterlegte Telefon-Nummer den Account wieder her zu stellen.

HINWEIS: Bei gebrauchten Geräten sollte man beim Verkäufer nachfragen, ob das Google Konto entfernt ist. Nur dann ist ein problemloser Zugriff auf die Geräte möglich. Im Zweifel muss man sonst den Verkäufer nachträglich anschreiben und das Passwort für den Google Account erfragen.

Deaktivierung der Device Protection bevor die Sperre aktiv ist

Um die Android Factory Reset Protection (FRP) zu entfernen, bevor Sie Ihr Handy weitergeben, haben Sie folgende Möglichkeiten:

1. Google-Konto entfernen:

  • Gehen Sie auf Einstellungen > Konten > Google. (Mehr dazu: Google Konto entfernen)
  • Wählen Sie das Google-Konto aus, das Sie entfernen möchten.
  • Tippen Sie auf Konto entfernen und bestätigen Sie Ihre Aktion.

Danach kann man ein Werksreset machen und die Geräte starten ohne jede Passwortabfrage neu. Wir empfehlen aber immer davon ein Backup zu machen.

Video: Lösungen für die Factory Gerätesperre

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Handy mit Factory Sperre gebraucht gekauft? So ist die rechtliche Situation

Es ist eine schwierige Situation, wenn ein gebrauchtes Smartphone durch die Factory Reset Protection (FRP) blockiert ist. Die gute Nachricht ist: Es gibt theoretisch Wege, das Gerät wieder nutzbar zu machen. Die schlechte Nachricht: Ohne die Hilfe des Vorbesitzers ist dies oft mit technischem Aufwand, Kosten oder rechtlichen Unsicherheiten verbunden.

Hier sind die gängigen Optionen, um ein durch FRP gesperrtes Gerät wieder „zum Leben zu erwecken“:

1. Kontakt zum Vorbesitzer (Der sicherste Weg)

Der einfachste und legalste Weg führt über die Person, die das Gerät verkauft hat.

  • Fernentsperrung: Der Vorbesitzer kann das Gerät aus seinem Google-Konto entfernen, indem er sich an einem Computer unter myaccount.google.com/device-activity anmeldet und das Smartphone dort abmeldet.
  • Zugangsdaten: Alternativ kann der Vorbesitzer die Daten kurzzeitig zur Verfügung stellen (was aus Datenschutzgründen selten geschieht) oder das Gerät selbst einmalig entsperren und das Konto danach ordnungsgemäß entfernen.

2. Offizieller Herstellersupport

Einige Hersteller (wie Samsung oder Xiaomi) bieten an, die Sperre aufzuheben.

  • Voraussetzung: Ein eindeutiger Eigentumsnachweis (Originalrechnung mit Seriennummer/IMEI).
  • Ablauf: Man wendet sich an ein autorisiertes Service-Center. Dieser Service ist jedoch meistens kostenpflichtig, da es sich nicht um einen Garantiefall handelt.

3. Software-Tools und „Bypass“-Methoden

Im Internet finden sich zahlreiche Anleitungen und Programme (wie DroidKit, SamFW oder UnlockHere), die versprechen, die FRP-Sperre zu umgehen.

  • Risiken: Viele dieser Tools sind kostenpflichtig und es gibt keine Garantie, dass sie bei aktuellen Sicherheits-Patches noch funktionieren. Zudem besteht bei dubioser Software die Gefahr von Malware.
  • Technischer Aufwand: Oft müssen spezielle Tastenkombinationen gedrückt oder das Gerät an einen PC angeschlossen werden, um Sicherheitslücken im System auszunutzen.

Rechtliche und praktische Hinweise

  • Hehlerei-Verdacht: Wenn ein Verkäufer sich weigert zu helfen oder plötzlich nicht mehr erreichbar ist, besteht die Gefahr, dass das Gerät aus einer unrechtmäßigen Quelle stammt. Ein durch FRP gesperrtes Handy ist ein typisches Merkmal von Diebesgut.
  • Käuferschutz: Wurde das Gerät über Plattformen wie eBay oder PayPal gekauft, sollte umgehend der Käuferschutz eingeschaltet werden, da das Produkt „nicht der Beschreibung entspricht“ (ein unbenutzbares Gerät ist ein erheblicher Mangel).

Fazit: Ohne die Kooperation des Verkäufers oder eine offizielle Rechnung bleibt das Smartphone oft ein „Briefbeschwerer“. Werden solche Geräte unwissentlich gekauft, ist der erste Schritt immer die Anforderung der Zugangsdaten oder die Rückabwicklung des Kaufs.

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18 Kommentare zu „Lösung: Android Smartphone nach Werks-Reset von Google gesperrt (Android Factory Reset Protection)“

  1. Hallo,
    ich habe genauban diesem Punkt ein Problem. Ich konnte den Bildschirm nicht mehr entsperren. Mit einem Vodafone Kundendienst Mitarbeiter habe ich dann per Pc das das Huawei P9 auf Werkeinstellung zurück gesetzt. So weit so gut. Nur leider komme ich ab dem Punkt, das Google Konto einzurichten nicht mehr weiter. Es kommt immer wieder der Hinweis, dass ich dies mit dem Konto des Besitzers tuen müsse. Das funzt aber nicht! Hat jemand ne Idee?
    Ich wäre sehr dankbar!
    Viele Grüße
    Mathias

    • Das ist die neue Sicherheitsfunktion ab Android 5.0 – man muss sich wirklich mit dem Konto wieder anmelden, das vorher auf dem Gerät aktiv war. Ein paar Tipps, wie man damit umgehen kann hatte wir hier schon mal zusammen gestellt: Eventuell hilft das weiter.

      • Hallo,
        Kann man mich bitte informieren, wie man die sicherheitfunktion umgehen kann.
        Ich habe ein HTC gebraucht gekauft und er fragt nach dem Googlekonto, das vorher auf dem Gerät aktiv war.

          • Das geht per Tastenkombination:

            Ersteinmal schaltet man hierbei das Smartphone aus. Danach drückt man gleichzeitig den „Power-Button“, die „Home-Taste“, sowie die „Lauter-Taste“. Anschließend wird das Samsung Logo angezeigt und man lässt die Tasten wieder los. Mit der „Volume-Taste“ kann man nun durch das angezeigte Menü navigieren. Hier wählt man den Eintrag „wipe data/ factory reset“ aus und drückt den „Power-Button“. Im Anschluss muss man die Auswahl noch einmal bestätigen und noch einmal den „Power-Button“ betätigen.

        • Relativ einfach:

          – Man wechselt in das Menü Einstellungen und geht auf die Auswahl „Über das Telefon“, danach tippt man 7mal auf die „Build-Nummer“
          – Dann wechselt man wieder zurück in das Hauptmenü der Einstellungen und dort findet man dann die Entwickler-Optionen
          – In den Entwickler-Optionen aktiviert man die Option „Enable OEM unlock“ und erhält danach eine Warnmeldung.
          – Das Smartphone ist jetzt entsperrt und kann auch nach Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen mit einem anderen Google-Account verbunden werden

          • Mustersperre vergessen danach das Nexus 6 zurückgesetzt .dann Kamm die Meldung (Das Gerät wurde zurückgesetzt. Melden Sie sich zum Fortfahren mit einem Google-Konto an, das zuvor auf diesem Gerät synchronisiert wurde)
            Nach 4 Tagen das Kennwort geändert und bis zu 72 Stunden gewartet und komm nicht weiter.

          • Die Kennwort-Änderung funktioniert auch nicht, da das Gerät sich bei einem gesperrten Account nicht mehr synchronisiert. Man muss sich immer mit dem originalen Kennwort anmelden.

      • Hallo!
        Habe mein Handy auf Werkseinstellung zurück setzen müssen. Nun habe ich das selbe Problem mit dem Google-Konto. Konnte meine Daten für das Konto ändern, wurde auch per E-Mail über die Änderungen informiert. Komme aber trotzdem nicht weiter. Es wird trotzdem nach dem Konto gefragt. Bin ziemlich befrustet. Hat noch jemand ne Idee?
        Danke
        LG Dorit

        • Funktioniert der Login mit diesem Konto nicht? Wenn die Daten geändert wurden, sollte doch ein Login ohne Probleme möglich sein?

  2. Habe alles so gemacht wie es stand…. sogar mehrfach….
    Es kommt immernoch die aufforderung das ich das konto des besitzers nehmen soll…
    HAllllllloooo??!!!^^ ich bin der besitzer aber ich hab absolut keine ahnung was ich da für ein email konto genommen habe…. habe schon alles ausprobiert… Google kontaktiert…. Samsung habe ich auch schon angerufen aber nix hat geholfen :(. Was kann ich noch versuchen?

    • Wenn die möglichkeit besteht, am pc mit all deinen google konten anmelden (natürlich nacheinander) und in den einstellungen der konten nachsehen bei welchem das gerät aufgeführt ist.
      danach mit dem konto auf deinem handy anmelden

  3. Danke Google für eure super Sicherheit
    Komme nicht mehr in Handy rein egal was ich versuche habe ein lg flex 2
    Nach 1 Woche gab ich es auf und warf es in den mühl. Ihr seit die besten google

  4. Also ich finde, dass den Lesern hier leider sehr viele falsche Informationen gegeben werden. Ein Nutzer fragt oben, wie er den Geräteschutz umgehen kann. Die Antwort ist, dass ein kompletter Werksreset sinnvoller ist. Was soll das bringen? Danach ist das Gerät trotzdem noch gesperrt.

    Der nächste fragt, wie er den OEM-Unlock aktivieren kann, wenn das Gerät bereits gesperrt ist. Ihm wird dann gesagt, dass dies relativ einfach ist. Er müsse nur in das Menü gehen… wie soll er denn bitte in das Menü kommen? Das Gerät ist doch bereits gesperrt! Da ist nichts mit Menü. Wäre ja auch unsinnig, wenn man das einfach mit ein paar Klicks deaktivieren könnte, nachdem die Sperre aktiviert wurde. Über das Menü kann man das Ganze nur deaktivieren wenn die Sperre noch nicht inkraft getreten ist.

    Der nächste Leser erzählt nun vom geänderten Passwort. Ihm wird gesagt, dass das neue Passwort nicht ankommt. Auch das ist falsch. Beim Entsperrmuster ist das vielleicht der Fall – nicht aber beim Geräteschutz. Das Passwort kommt selbstverständlich an, wenn es geändert wurde. Das Gerät ist nicht offline. Es wurde ja gerade erst zurückgesetzt. Google gibt ja selbst an, dass das neue Passwort nach 24 Stunden verwendet werden kann (war zuvor mal 72 Stunden).

    Leider sehr verwirrend, wenn man hier so widersprüchliche und falsche Infos bekommt.

    • Danke für die Hinweise, ich habe den Artikel mal etwas umgebaut um einige Punkte besser heraus zu arbeiten. OEM-Unlock und Konto entkoppeln sind natürlich nur sinnvoll zu nutzen, bevor die Sperre aktiv ist um die Geräte besser an Dritte weiterverkaufen zu können. Ich hoffe das kommt jetzt klarer heraus.

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