Der Akku des iPhones soll länger halten – Diese Tipps können helfen

SCHNELLER ÜBERBLICK

  • die Akku-Leistung des iPhone ist ein zentraler Faktor für die Nützlichkeit der Smartphones
  • mittlerweile kann man den Akku Zustand auch abfrage
  • um den Akku zu schonen, helfen einige einfache Tipps

Der Akku des iPhones soll länger halten – Diese Tipps können helfen – Der Akku ist wahrscheinlich der Teil eines Smartphones, der am meisten verschleißt über die Nutzungszeit hinweg. Davor sind auch die iPhones von Apple nicht sicher. Bei den meisten Menschen kommt es so ab 2 Jahren zu Problemen mit der Akku Laufzeit. Es gibt jedoch einige Tricks, wie man diesen Zeitpunkt möglichst weit nach hinten verschieben kann, sodass der Verschleiß des Akkus eingedämmt wird. Im Artikel gibt es außerdem weitere Infos zum Austauschen des Akkus bei iPhone und dem optimalen Ladevorgang.

Sollte der eine oder andere Punkt unklar bleiben, empfehlen wir das Handbuch zum iPhone oder die Anleitung zum iPhonein der E-Version. Wer sich unsicher ist, sollte vorher noch ein Backup machen und die Daten per iTunes sichern. Dann kann man bei Problemen jeweils die letzte Version wieder aufspielen.

Woran erkennt man Probleme mit dem Akku?

Apple arbeitet bei den iPhone mittlerweile mit einem Batterieleistungsmanagment. Sollte die Kapazität der Batterie sinken, wird die Leistung zurückgefahren. Dazu wurden auch die Akkugrößen erhöht und damit die Ausdauer verbessert. Dennoch gibt es an und an Probleme mit den Akkus. Dies erkennt man dann an unterschiedlichen Merkmalen.

Apple schreibt selbst zu diesen Punkten:

  • Langsames Starten von Apps
  • Niedrigere Bildrate beim Scrollen
  • Dimmen der Hintergrundbeleuchtung (kann im Kontrollzentrum neu eingestellt werden)
  • Um bis zu -3 dB niedrigere Lautstärke
  • Allmählich sinkende Bildrate in einigen Apps
  • In Extremfällen wird der Blitz der Kamera deaktiviert (dies wird in der Kamera-Benutzeroberfläche angezeigt)
  • Im Hintergrund aktualisierte Apps müssen nach dem Start unter Umständen neu geladen werden

Man kann mittlerweile auch den Zustand des Akku abfragen und prüfen, ob die Leistung deutlich abgesunken ist. Um den Zustand des iPhone-Akkus abzufragen, können Sie die folgenden Schritte befolgen:

  1. Einstellungen öffnen: Tippen Sie auf das Einstellungen-Symbol in Ihrem App-Menü.
  2. Batterie auswählen: Scrollen Sie nach unten und tippen Sie auf Batterie.
  3. Batteriezustand & Laden: Tippen Sie auf Batteriezustand & Laden.
  4. Batteriezustand anzeigen: Hier sehen Sie Informationen über die Kapazität der Batterie, ihre Spitzenleistung und ggf. Hinweise, wenn die Batterie gewartet werden muss.

In den Batterie-Einstellungen können Sie auch die Batterienutzung anzeigen, um zu sehen, welche Apps den meisten Akku verbrauchen, und die Letzte Ladung überprüfen, um den Ladezustand und die Ladegeschwindigkeit zu überwachen.

VIDEO Erfahrungen mit dem Akku Wechsel bei Apple

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Tipps zum Schonen des Akkus

Deine Tipps bieten bereits ein sehr solides Fundament für die Akkupflege. Ich habe den Text strukturiert, fachlich ergänzt (insbesondere zum Thema Ladegrenzen und Display) und sprachlich etwas geschliffen, um ihn noch informativer und übersichtlicher zu gestalten.

1. Das richtige Ladeverhalten und Temperaturmanagement

Die Temperatur ist der entscheidende Faktor für die chemische Alterung des Akkus.

  • Wohlfühltemperatur: Das iPhone arbeitet am besten zwischen 16 und 22 Grad. Ladevorgänge sollten idealerweise in einem Bereich von 0 bis 35 Grad stattfinden.
  • Hitzestau vermeiden: Viele Schutzhüllen isolieren Wärme. Wenn das Gerät beim Laden spürbar heiß wird, sollte man es aus der Hülle nehmen, um dauerhafte Kapazitätsschäden zu vermeiden.
  • Optimiertes Laden: Aktiviere unter Einstellungen > Batterie > Batteriezustand & Ladevorgang die Option „Optimiertes Laden“. Das iPhone lernt deinen Rhythmus und lädt den Akku erst kurz vor der Nutzung über 80 % hinaus, was die chemische Belastung reduziert.

2. Langzeitlagerung richtig angehen

Wenn ein iPhone über mehrere Monate nicht genutzt wird, ist der Ladezustand beim Ausschalten entscheidend:

  • Die 50-%-Regel: Lagere das Gerät niemals voll aufgeladen oder komplett leer. Apple empfiehlt einen Ladestand von etwa 50 %.
  • Tiefenentladung verhindern: Ein komplett leerer Akku könnte in einen Zustand der Tiefenentladung fallen, wodurch er unter Umständen gar keine Ladung mehr aufnehmen kann. Ein voll geladener Akku hingegen verliert bei Lagerung an Kapazität.
  • Lagerbedingungen: Schalte das Gerät aus und bewahre es an einem kühlen, trockenen Ort unter 32 Grad auf. Wiederhole den Ladevorgang auf 50 % alle sechs Monate.

3. Display und visuelle Einstellungen

Das Display ist oft der größte Stromverbraucher. Kleine Anpassungen bewirken hier Wunder:

  • Auto-Helligkeit: Aktiviere unter Einstellungen > Bedienungshilfen > Anzeige & Textgröße die Auto-Helligkeit. So passt sich der Bildschirm immer dem Umgebungslicht an.
  • Dark Mode: Bei iPhones mit OLED-Display (ab iPhone X, außer SE-Modelle) spart der Dunkelmodus massiv Energie, da schwarze Pixel keine Energie verbrauchen.
  • Display-Timeout: Stelle die automatische Sperre auf einen kurzen Zeitraum ein (z. B. 30 Sekunden), damit das Display nicht unnötig leuchtet.

4. Software-Updates und Hintergrundprozesse

Aktuelle Software sorgt für effizientere Abläufe im System:

  • System-Updates: Über Einstellungen > Allgemein > Softwareaktualisierung solltest du stets die neueste iOS-Version installieren. Apple integriert regelmäßig neue Technologien zum Energiemanagement.
  • Hintergrundaktualisierung: Viele Apps laden Daten, auch wenn du sie gerade nicht nutzt. Unter Einstellungen > Allgemein > Hintergrundaktualisierung kannst du diese Funktion für unwichtige Apps deaktivieren oder auf „Nur WLAN“ beschränken.
  • Ortungsdienste: Überprüfe unter Einstellungen > Datenschutz & Sicherheit > Ortungsdienste, welche Apps permanent auf dein GPS zugreifen. „Beim Verwenden der App“ ist hier meist die stromsparender Wahl.

5. Konnektivität optimieren

  • WLAN statt Mobilfunk: WLAN verbraucht deutlich weniger Strom als eine mobile Datenverbindung. Nutze es also, wann immer es sicher möglich ist.
  • Funklöcher: In Gebieten mit sehr schlechtem Empfang sucht das iPhone ständig mit hoher Leistung nach einem Signal. Hier kann es sinnvoll sein, kurzzeitig den Flugmodus einzuschalten, um den Akku zu entlasten.

VIDEOTipps zum iPhone Akku vom Handyarzt

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So fragt man den Zustand des Akkus beim iPhone ab

Um den Health-Zustand des iPhone-Akkus abzufragen, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Öffnen Sie die Einstellungen-App auf Ihrem iPhone.
  2. Tippen Sie auf „Batterie“.
  3. Scrollen Sie nach unten und tippen Sie auf „Batteriezustand“.

Ihr iPhone zeigt Ihnen dann den aktuellen Gesundheitszustand Ihres Akkus an. Der Gesundheitszustand wird in Prozent angegeben und beschreibt, wie viel Kapazität der Akku noch hat.

Interpretation des Gesundheitszustands:

  • 100 %: Der Akku ist in einem hervorragenden Zustand und hat noch seine volle Kapazität.
  • 80 % – 99 %: Der Akku ist in einem guten Zustand und hat noch einen Großteil seiner Kapazität.
  • 79 % – 89 %: Der Akku ist in einem befriedigenden Zustand und hat noch eine ausreichende Kapazität.
  • 78 % oder weniger: Der Akku ist in einem schlechten Zustand und hat eine geringe Kapazität.

Tipps zur Verlängerung der Akkulaufzeit:

  • Halten Sie die Helligkeit Ihres Displays niedrig.
  • Deaktivieren Sie Funktionen, die Sie nicht benötigen, wie z. B. Bluetooth und WLAN.
  • Schließen Sie Apps, die Sie nicht verwenden.
  • Lassen Sie Ihr iPhone nicht zu lange leerlaufen.
  • Lassen Sie Ihr iPhone nicht zu heiß werden.

Wenn der Gesundheitszustand Ihres Akkus unter 80 % liegt, sollten Sie erwägen, einen neuen Akku zu kaufen.

VIDEO Den Zustand des Akkus beim iPhone prüfen

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Einstellungen des iPhones anpassen

Auch der Display und damit die Anzeige des iPhones können einiges an Strom verbrauchen. Wie viel Strom verbraucht wird, hängt hier natürlich auch von den jeweiligen Einstellungen ab. Es ist also zum Beispiel sinnvoll, die Helligkeit des Displays herunter zu drehen. Auch die Zeit bis zur automatischen Sperre leistet hier einen großen Beitrag, denn wer den Bildschirm des Handys nicht immer manuell ausschaltet, der sollte die Zeit bis zur Sperre verkürzen. So ist der Bildschirm des iPhones nicht unnötig an, auch wenn es gar nicht genutzt wird. Dies kann man ganz einfach in den Einstellungen unter „Allgemein“ und „Automatische Sperre“ anpassen. Auch die Verwendung eines statischen Hintergrundbildes anstatt eines dynamischen Hintergrunds kann schon helfen.

Auch Verbindungen, die gar nicht genutzt werden, sollten deaktiviert werden. So sollte zum Beispiel Bluetooth und GPS ausgeschaltet sein, wenn man diese nicht gerade benötigt. Auch die Nutzung eines WLAN-Netzwerks ist stromsparender als die Nutzung der mobilen Daten. Man sollte daher immer ein WLAN-Netzwerk nutzen, wenn man dazu eine Möglichkeit hat.

Auch die Aktualisierung von Apps und Daten auf dem Smartphone kann für unnötigen Akkuverlust sorgen, denn häufig werden solche Aktualisierungen im Hintergrund durchgeführt, sodass man dies nicht einmal wirklich bemerkt. Dazu zählen zum Beispiel das Aktualisieren von Apps durch die entsprechenden Updates sowie die Synchronisation von verschiedenen Mail-Konten und Kalendern. In den Einstellungen kann man diese verknüpften Konten reduzieren und auch das Zeitintervall für den Datenabgleich nach oben verschieben.

Auch der Stromsparmodus oder der Flugmodus können helfen, die Dauer des Akkus zu verlängern. Den Stromsparmodus kann man manuell in den Einstellungen unter „Batterie“ aktivieren, sodass der Akku geschont wird. Im Stromsparmodus werden einige der eben schon genannten Einstellungen automatisch angepasst. Beim Aktivieren des Flugmodus werdend ie Verbindungen des Handys wie das Mobilfunknetz und WLAN deaktiviert. Das hilft besonders, wenn das Netz zur Zeit schlecht ist und sowieso kaum genutzt werden kann. Durch die schlechte Verbindung geht dann nämlich viel Akku verloren, da das iPhone ständig nach Netz sucht.

Auch die Standortzugriffe sind ein Faktor beim Akku-Verbrauch. Beschränkt man den Zugriff der Apps darauf, schützt man nicht nur die eigene Privatsphäre, sondern auch die Akku Leistung, weil weniger Abfragen dieser Art auch weniger Belastung für den Akku bedeuten.

Bluetooth ist ebenfalls ein Kandidat, der abgeschaltet werden sollte, wenn man ihn nicht braucht. Auch das kann die Privatsphäre schützen und auch dies kann helfen, denn Verbrauch des Akkus zu minimieren.

Natürlich kann man im Alltag auch auf einige technische Helfer zurückgreifen, die den Akku unterstützen. Zum einen gibt es verschiedene Apps, die den Verbrauch überwachen und auch versuchen zu optimieren. Dabei protokollieren die Apps zum Beispiel, welche anderen Anwendungen besonders viel Strom ziehen oder kann anzeigen, für welche Aktivitäten und welche Länge der Akku noch reicht. Die App schätzt dann ein, wie lange man mit dem momentanen Akkustand zum Beispiel noch Musik hören kann. Natürlich kann man Apps, welche viel Strom verbrauchen, auch ohne Hilfe einer neuen App finden. Dafür muss man in den Einstellungen den Menüpunkt „Batterie“ öffnen.

Auch Powerbanks können im Alltag ganz nützlich sein, falls der Akku keinen ganzen Tag mehr hält. So hat man mit der Powerbank quasi immer einen zweiten Akku für unterwegs dabei. Das ist sehr sinnvoll, wenn man nicht jederzeit die Möglichkeit hat sein Handy anderweitig zu laden. Bei Powerbanks sollte man auf die Kapazität, den preis und natürlich auch die Größe und das Gewicht achten. Es ist wenig sinnvoll, wenn man eine sehr große Powerbank nimmt, denn damit geht die eigentliche Mobilität eines Smartphones verloren.

Weitere Tipps rund um den iPhone Akku haben wir hier zusammengestellt: iPhone Akku prüfen | So viele kosten eine iPhone Akkuladung | iPhone Akku schneller laden | iPhone Akku Probleme

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Austausch des Akkus unvermeidbar

Apple hat nun selbst Ende Dezember eingeräumt, dass die Leistung des iPhones mit zunehmendem Alter des Akkus sinkt. Also manchmal ist es einfach schon zu spät für den Akku und alle Tipps helfen nichts mehr. Einen defekten Akku erkennt man daran, dass das iPhone zum Beispiel nur noch an geht, wenn es mit dem Ladekabel verbunden ist oder sich das Handy schon nach wenigen Stunden Benutzung ausschaltet, obwohl der Akku zuvor völlig aufgeladen war. Ist es so weit gekommen mit dem Handy, dann muss meist ein neuer Akku her, da hier keine Tipps mehr helfen werden.  Hier hat man zum einen die Möglichkeit den Akku selber zu tauschen oder einen Dienstleister mit dieser Aufgabe aufzusuchen.

Wer den Akku selber tauschen möchte, sollte dies jedoch erst tun, wenn die Garantie des iPhones schon abgelaufen ist. Es gibt Sets mit dem entsprechende Werkzeug und einem neuen Akku schon ab ungefähr 15 Euro. Mit etwas technischem Verständnis und Geschick sollte es mit solchen Sets eigentlich kein Problem ein, den Akku selber zu tauschen.

Wer sich dies jedoch nicht selber zutraut, der kann damit zu Apple direkt oder zu einem anderen unabhängigen Dienstleister gehen. Letztere bieten einen Akkutausch meistens ab einem preis von 30 Euro an. Wer dies jedoch innerhalb des Garantiezeitraums nutzt, der lässt damit seine Garantie erlöschen. Innerhalb der Garantie ist der Austausch des Akkus durch Apple möglicherweise kostenlos. Apple übernimmt die Kosten dann, wenn der Akku komplett unbrauchbar ist oder die Abnahme der Leistung stärker ist als üblich. Nun können sich aber auch die Apple Nutzer freuen, deren Handy keine Garantie mehr hat. Apple bietet nämlich noch bis Ende 2018 ein vergünstigtes Austauschen des Akkus an. Anstatt den herkömmlichen 89 Euro zahlen Kunden nur noch 29 Euro. In das Austauschprogramm fallen alle iPhones ab dem iPhone 6. Dafür muss man entweder in einen Apple Store gehen oder man schickt sein Handy zu Apple ein.

Generell Hinweise und Hilfestellung für Apple und iPhone gibt es mittlerweile sehr umfangreich und für unterschiedliche Ansprüche:

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