Leak-Check: Xiaomi 18 „Madrid“ in Datenbank aufgetaucht – Kommt der Launch später als gedacht?

Frische Neuigkeiten für Tech-Enthusiasten: In der offiziellen GSMA-Datenbank wurde ein neues, hochinteressantes Smartphone von Xiaomi gesichtet. Unter dem internen Codenamen „Madrid“ verbirgt sich kein Geringerer als das kommende Basismodell der Xiaomi 18-Serie. Der Leak gibt uns wertvolle Hinweise auf den Veröffentlichungszeitraum, regionale Versionen und eine überraschende Änderung in Xiaomis Produkt-Hierarchie.

Regionale Vielfalt: Breiter Release direkt zum Start

Die Datenbankeinträge räumen mit der Befürchtung auf, dass das neue Flaggschiff monatelang nur in China erhältlich sein wird. Stattdessen sind direkt vier unterschiedliche Modellnummern aufgetaucht, die eine breite regionale Verfügbarkeit bestätigen:

  • 2611FPNFAG: Die globale Version – damit ist der Release in Deutschland und Europa gesichert.
  • 2611FPNFAI: Die spezifische Variante für den indischen Markt.
  • 2611FPNFAR: Eine Version für den japanischen Markt.
  • M154FF: Das klassische Modell für den chinesischen Heimatmarkt.

Der Code entschlüsselt: Was bedeuten die Zahlen und Namen?

Bei den Spezifikationen und dem Zeitplan gibt es durch den GSMA-Eintrag wichtige Korrekturen im Vergleich zu früheren Gerüchten:

1. Launch im November statt September

Das Präfix „2611“ in den weltweiten Modellnummern steht bei Xiaomi traditionell für das geplante Jahr und den Monat der Zertifizierung bzw. Veröffentlichung. Das bedeutet: Das Xiaomi 18 wird voraussichtlich im November 2026 auf den Markt kommen. Das ist ungewöhnlich spät, da die Vorgänger meist im September oder Oktober präsentiert wurden. Der Vorteil: Xiaomi verschafft seinen Entwicklern dadurch mehr Zeit für den Feinschliff am Betriebssystem HyperOS.

2. Modellwechsel: Standard-Modell rückt auf

Der interne „Mi Code“ verknüpft den Codenamen „Madrid“ mit dem Kürzel „Q2“, welches bei Xiaomi eigentlich für die Pro-Modelle reserviert ist. Branchen-Insider vermuten daher, dass das bisherige Ultra-Modell aus dem Portfolio gestrichen wird. Das reguläre Xiaomi 18 rückt somit in der Hierarchie nach oben und übernimmt quasi den „Pro“-Status, was sich auch bei der Hardware bemerkbar macht.

Erwartete High-End-Spezifikationen

Auch wenn das Gerät kompakt bleibt, packt Xiaomi absolute Flaggschiff-Technologie in das Gehäuse:

  • Display: Erwartet wird ein flaches, sehr handliches 6,3 bis 6,4 Zoll OLED-Display mit einer gestochen scharfen 2K-Auflösung und ultra-schmalen, symmetrischen Rändern.
  • Prozessor: Unter der Haube soll der brandneue Snapdragon 8 Elite Gen 6 Pro (gefertigt im extrem effizienten 2nm-Verfahren) arbeiten. Einige Quellen spekulieren, dass das Basismodell den regulären Gen 6 erhält, während das Pro-Label im Code eher für die „Pro“-Variante des Chips spricht.
  • Arbeitsspeicher: Das System soll erstmals auf den superschnellen LPDDR6-RAM zurückgreifen können, was Multitasking und KI-Anwendungen massiv beschleunigt.
  • Kamera-Upgrade: Um den Aufstieg in der Hierarchie zu rechtfertigen, soll das kompakte Xiaomi 18 erstmals eine 200-Megapixel-Periskop-Telekamera für verlustfreien optischen Zoom erhalten – eine Technik, die zuvor nur den teuersten Modellen vorbehalten war.

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