Apple Watch – diese Benachrichtigungen sollte man direkt deaktivieren

KURZ-ÜBERBLICK

  • die Apple Watch nutzt in den Grundeinstellungen viele Benachrichtigungen
  • das kann schnell nerven, daher sollte man unnötige Nachrichten direkt abschalten
  • vor allem die Erinnerungen kann man problemlos deaktivieren

Eine Apple Watch kann am Handgelenk schnell zur Belastung werden, wenn sie bei jeder Kleinigkeit vibriert. Um die Uhr wieder als hilfreiches Werkzeug und nicht als digitalen Störenfried zu nutzen, empfiehlt es sich, bestimmte Benachrichtigungen gezielt zu deaktivieren. Vor allem bei neuen Geräten kann man dies direkt nach der Einrichtung vornehmen.

1. Das „iPhone-Spiegeln“ (Der Klassiker)

Standardmäßig leitet die Apple Watch jede Benachrichtigung deines iPhones weiter. Das ist oft unnötig, da man das iPhone meist ohnehin in der Nähe hat.

  • Was tun? Gehe in der Watch-App auf dem iPhone zu Mitteilungen. Scrolle nach unten zur Liste „iPhone-Hinweise spiegeln von“ und deaktiviere alle Apps, die nicht lebensnotwendig sind (z. B. Shopping-Apps, Spiele, Instagram oder YouTube).
  • Nutzen: Dein Handgelenk bleibt bei unwichtigen News ruhig, und der Akku wird geschont.

Siri ist dagegen meistens kein Problem und reagiert wenn nur auf direkte Ansprache.

VIDEO Was tun, wenn die Apple Watch keine Benachrichtigungen mehr anzeigt?

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2. Die „Stehen-Erinnerungen“ (Aktivität)

Die Apple Watch erinnert dich einmal pro Stunde daran, aufzustehen. In langen Meetings oder im Kino kann das extrem nervig sein, besonders wenn man sich ohnehin viel bewegt.

  • Was tun? In der Watch-App unter Aktivität die „Erinnerungen zum Stehen“ ausschalten.
  • Nutzen: Weniger Bevormundung durch die Uhr.

3. Trainingsbestätigungen

Die Uhr erkennt oft automatisch, wenn du gehst oder läufst, und fragt: „Trainierst du gerade?“. Wenn du dein Gehen nicht jedes Mal als Training aufzeichnen willst, ist dieser Dialog überflüssig.

  • Was tun? Unter Training die Optionen „Erinnerung bei Trainingsbeginn“ und „Erinnerung bei Trainingsende“ deaktivieren.
  • Nutzen: Die Uhr arbeitet im Hintergrund, ohne dich ständig mit Fragen zu unterbrechen.

4. Herzfrequenz-Mitteilungen (bei gesunden Nutzern)

Die Uhr warnt dich bei sehr hoher oder niedriger Herzfrequenz in Ruhephasen. Für Menschen mit bekannten Herzproblemen ist das essenziell. Wer jedoch gesund ist und sich durch die (manchmal fehlerhaften) Meldungen nur gestresst fühlt, kann hier nachjustieren.

  • Was tun? In der Watch-App unter Herz die Schwellenwerte anpassen oder die Warnungen deaktivieren.
  • Nutzen: Vermeidung von unnötiger Panik durch Fehlmessungen (z. B. wenn die Uhr zu locker sitzt).

5. „Atmen“-Erinnerungen (Achtsamkeit)

Die regelmäßigen Aufforderungen, kurz innezuhalten und zu atmen, kommen oft im unpassendsten Moment.

  • Was tun? Unter Achtsamkeit die „Erinnerungen“ auf „Aus“ stellen.
  • Nutzen: Du entscheidest selbst, wann du entspannst, und wirst nicht von einer Vibration aus der Konzentration gerissen.

VIDEO 30 richtige gute Tipps zur Apple Watch

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Profi-Tipp: Den „Nicht stören“-Modus nutzen

Anstatt alles einzeln zu löschen, kann man auch mit Fokus-Modi arbeiten. Man kann zum Beispiel einstellen, dass während der Arbeitszeit nur Anrufe von der Familie und Nachrichten von Slack durchkommen, alles andere aber stumm bleibt. Wenn eine nervige Nachricht reinkommt, kann man sie einfach nach links wischen, auf die drei Punkte (…) tippen und wählen:

  • „Für heute stummschalten“
  • „Ausschalten“

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