Auf der diesjährigen Google I/O 2026 hat Google die Liste der Geräte veröffentlicht, die das neue Feature „AirDrop via Quick Share“ unterstützen werden. Die Ankündigung sorgte jedoch für eine handfeste Überraschung und Unmut unter langjährigen Fans: Während das Einsteigermodell Pixel 8a auf der Liste steht, fehlen die Flaggschiffe Pixel 8 und Pixel 8 Pro komplett.
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Die bizarre Lücke in der Kompatibilität
Die Entscheidung wird in der Tech-Community scharf kritisiert, da alle drei Geräte der 8er-Serie auf derselben Hardware-Basis (dem Tensor G3 Chip) basieren. Dennoch scheint Google eine strikte Trennung vorgenommen zu haben:
- Unterstützte Pixel-Geräte: Pixel 10-Serie, Pixel 9-Serie und das Pixel 8a.
- Nicht unterstützt: Pixel 8 und Pixel 8 Pro sowie ältere Generationen (Pixel 6 & 7).
Konkret sieht die Liste wie folgt aus:
- Samsung Galaxy S26 series
- Google Pixel 10 series, 9 series, 8a
- OPPO Find X9 series, Find N6
- Vivo X300 Ultra
Coming Soon:
- Samsung Galaxy S25 series, S24 series, Z Fold7, Z Flip7, Z Fold6, Z Flip6, Z TriFold
- OPPO Find X8 series
- OnePlus 15
- HONOR Magic V6, Magic8 Pro
Branchenexperten vermuten, dass Google hier nicht nach technischer Leistungsfähigkeit, sondern rein nach dem Erscheinungsjahr selektiert hat. Das Pixel 8a kam 2024 auf den Markt, während die Pro-Modelle bereits Ende 2023 erschienen.
Enttäuschung auf Reddit: „Mein letztes Pixel“
In Foren wie Reddit wird die Situation als „lächerlich“ und „unfair“ bezeichnet. Nutzer werfen Google vor, künstliche Software-Barrieren zu errichten, um Upgrades auf neuere Modelle zu erzwingen. Viele Anwender, die damals aufgrund des Versprechens von sieben Jahren Software-Support zum Pixel 8 Pro gegriffen hatten, hinterfragen nun den Wert dieser Langzeit-Garantie, wenn exklusive neue Features den älteren Modellen vorenthalten werden.
Alternativen und Hoffnungsschimmer
Trotz der Ausgrenzung gibt es für Besitzer eines Pixel 8 oder 8 Pro einige Lichtblicke:
- QR-Code-Sharing: Google führt eine Cloud-basierte Lösung ein. Man kann auf dem Android-Gerät einen QR-Code generieren, den ein iPhone-Nutzer scannt, um den Transfer über die Cloud zu starten.
- Drittanbieter-Apps: Plattformen wie WhatsApp sollen künftig eine native AirDrop-Integration erhalten. Auch Tools wie LocalSend bleiben eine beliebte, plattformübergreifende Alternative.
- Zukünftige Updates: Es wird spekuliert, dass Google den „Mosey-Server“-Dienst und die nötigen Extension-Apps eventuell doch noch per OTA-Update nachreicht, sobald der erste Ansturm auf die neuen Modelle abgeklungen ist. Offiziell bestätigt ist dies jedoch nicht.
Die Einführung von AirDrop-Kompatibilität für Android ist ein technischer Meilenstein für das Jahr 2026. Dass Google jedoch seine eigenen Premium-Kunden der 2023er-Generation ausschließt, hinterlässt einen fahlen Beigeschmack und könnte das Vertrauen in Googles Hardware-Strategie nachhaltig beschädigen
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Technikaffin seit den Zeiten von Amiga 500 und C64 – mittlerweile aber eher mit deutlichem Fokus auf die Bereich Mobilfunk und Telekommunikation. Die ersten Artikel im Telco Bereich habe ich bereits 2006 geschrieben, seit dem bin ich dem Thema treu geblieben und nebenbei läuft mittlerweile auch noch ein Telefon- und Smartphone Museum um die Entiwcklung zu dokumentieren.






