Es ist der Albtraum eines jeden Tech-Konzerns: Monate vor der offiziellen Keynote im September ist Apple von einem der schwerwiegendsten Datenlecks seiner Konzerngeschichte betroffen. Im Netz kursieren nicht nur sensible Bauteillisten, sondern auch ein Video, das ein echtes iPhone 18 Pro mitten in einem internen Falltest (Drop-Test) zeigt. Der bekannte Branchen-Insider Ice Universe spricht bereits vom „mit Abstand größten Leck in der Geschichte von Apple“.
Der Ursprung des Leaks liegt offenbar nicht in Cupertino selbst, sondern bei einem wichtigen Glied der Produktionskette. Berichten zufolge wurde der Apple-Zulieferer Tata Electronics Opfer einer massiven Cyberattacke durch eine Ransomware-Gruppe. Dabei wurden über 200.000 vertrauliche Dokumente erbeutet und im Darknet verbreitet – darunter handfeste Details zur kommenden iPhone-Generation.
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Erster Blick auf das iPhone 18 Pro: Dick und schwer, aber neue Farben
Die aus der Cyberattacke stammenden Aufnahmen, die unter anderem vom bekannten Leaker Evan Blass (@evleaks) geteilt wurden, zeigen das iPhone 18 Pro in einer Laborumgebung während der Qualitätsprüfung. Das Gerät behält die klassische Barrenform und das bekannte Dreifach-Kamerasystem bei. Insider Ice Universe kommentierte das durchgesickerte Videomaterial auf der Plattform X wie folgt:
„Die Haltbarkeit scheint solide zu sein, aber es ist immer noch überraschend dick, und das Gewicht bleibt ein Problem. Die neue Farbe sieht allerdings ziemlich gut aus. Der wahre Star dieses Jahres ist das iPhone Ultra. Apple muss im Moment ziemlich ins Schwitzen geraten sein. Wenn auch das Ultra durchsickert, wird es als einer der größten Leaks in die Geschichte der Tech-Branche eingehen.“
Mit dem erwähnten „iPhone Ultra“ (oft auch als iPhone Fold bezeichnet) plant Apple für den Herbst 2026 den Einstieg in den Markt der faltbaren Smartphones. Dieses streng gehütete Geheimprojekt blieb von den aktuellen Video-Leaks bisher glücklicherweise verschont – zumindest vorerst.
Was das Datenleck noch verrät
Neben den optischen Eindrücken aus dem Falltest wiegt der Diebstahl der technischen Dokumente für Apple besonders schwer. Die geleakten Dateien enthalten detaillierte Schaltpläne und Listen, die exakt aufschlüsseln, welche Zulieferer die Komponenten für den neuen A20 Pro-Chip, die Kameras und die Akkus liefern.
Zusätzlich tauchten auf der chinesischen Plattform Weibo Bilder der Hauptplatine auf. Diese bestätigen eine fundamentale Designänderung: Apple verabschiedet sich wohl vom bisherigen „Package-on-Package“-Design und setzt beim A20 Pro-Chip erstmals auf ein sogenanntes Wafer-Level Multi-Chip Module (WMCM). Hierbei wird der Arbeitsspeicher neben statt über dem Prozessor platziert, was die Hitzeverteilung drastisch verbessern soll.
Apple und Tata Electronics haben sich zu dem Vorfall bisher nicht offiziell geäußert. Intern läuft die Schadensbegrenzung und die Suche nach den Sicherheitslücken jedoch bereits auf Hochtouren.
Generell Hinweise und Hilfestellung für Apple und iPhone gibt es mittlerweile sehr umfangreich und für unterschiedliche Ansprüche:
- iPhone 17 Serie – Handbuch für alle Modelle* (2025)
- Stiftung Warentest erklärt iPhone und iPad* (2024)
- iPhone für Senioren und Späteinsteiger (2023) *
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Technikaffin seit den Zeiten von Amiga 500 und C64 – mittlerweile aber eher mit deutlichem Fokus auf die Bereich Mobilfunk und Telekommunikation. Die ersten Artikel im Telco Bereich habe ich bereits 2006 geschrieben, seit dem bin ich dem Thema treu geblieben und nebenbei läuft mittlerweile auch noch ein Telefon- und Smartphone Museum um die Entiwcklung zu dokumentieren.






