Samsung: Änderungen bei der Standard-Suche sollen einfacher werden – Google is not amused – Samsung hatte Anfang des Jahres bereits über eine neue Suchmaschine für den eigenen Browser nachgedacht. Diese Pläne wurden aber verworfen, nun gibt es aber Überlegungen, für Nutzer die Änderung der Standard-Suchmaschine einfacher zu machen. Bisher ist Google die Standard-Suche im Samsung Browser. Nutzer sollen es aber bei Samsung einfacher haben, auf eine neue Suchmaschine zu wechseln.
Google ist davon natürlich nicht begeistert und hält diesen Schritt für einen Bruch der Vereinbarung zwischen den Unternehmen. Es könnte also dazu kommen, dass Google zukünftig weniger oder gar nichts mehr zahlt, wenn immer weniger Samsung Nutzer die Google Suchmaschine einsetzen.
Im Frühjahr hatte Samsung von den Plänen, Google als Suche zu ersetzen, recht schnell wieder Abstand genommen. Bleibt also abzuwarten, ob man an den aktuellen Plänen festhält.
Original-Artikel vom April: Panik bei Google – Samsung will zukünftig mit Bing suchen
Samsung Smartphones könnten zukünftig die Bing-Suche von Microsoft nutzen, wenn die Besitzer nach neuen Inhalten suchen. Bisher ist dort standardmäßig die Google Suche voreingestellt, aber Samsung scheint dies ändern zu wollen. Zukünftig soll die Bing Suche voreingestellt sein, wobei offen bleibt, ob das für alle Modelle gelten wird oder nur für neue Smartphones. Unabhängig von der konkreten Umsetzen würde Google damit viel Traffic vor allem im mobilen Bereich verloren gehen.
Die New York Times schreibt dazu:
Die Mitarbeiter von Google waren schockiert, als sie im März erfuhren, dass der südkoreanische Unterhaltungselektronik-Riese Samsung erwägt, Google durch Microsofts Bing als Standardsuchmaschine auf seinen Geräten zu ersetzen.
Bing war jahrelang eine Suchmaschine, die auch betrieben wurde. Aber es wurde für Brancheninsider viel interessanter, als es kürzlich neue Technologien für künstliche Intelligenz hinzufügte.
Googles Reaktion auf die Samsung-Bedrohung war laut internen Nachrichten, die von der New York Times überprüft wurden, „Panik“. Bei dem Vertrag mit Samsung stand ein geschätzter Jahresumsatz von 3 Milliarden US-Dollar auf dem Spiel. Weitere 20 Milliarden US-Dollar sind an einen ähnlichen Apple-Vertrag gebunden, der dieses Jahr verlängert werden soll.
Nutzer können natürlich die Suchmaschinen auch selbst wieder ändern und zurück zu Google wechseln, wenn sie dies möchte. Diese Option gibt es jetzt bereits und sie steht auch zukünftig bereit. Allerdings hat sich gezeigt, dass nur ein Bruchteil der Verbraucher diese Funktion auch wirklich nutzen. Die meisten User bleiben bei der voreingestellten Standard-Suche, es sei denn, die Ergebnisse sind wirklich so schlecht, dass ein Wechsel getriggert wird.
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Technikaffin seit den Zeiten von Amiga 500 und C64 – mittlerweile aber eher mit deutlichem Fokus auf die Bereich Mobilfunk und Telekommunikation. Die ersten Artikel im Telco Bereich habe ich bereits 2006 geschrieben, seit dem bin ich dem Thema treu geblieben und nebenbei läuft mittlerweile auch noch ein Telefon- und Smartphone Museum um die Entiwcklung zu dokumentieren.








