Die Gerüchte rund um das kommende iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max verdichten sich und deuten auf ein massives Hardware-Upgrade hin. Im Zentrum steht der A20 Pro Chip, der nicht nur durch sein innovatives 2nm-Fertigungsverfahren besticht, sondern mit einer grundlegend neuen Architektur für einen technologischen Quantensprung sorgen soll.
Inhaltsverzeichnis
LPDDR6 und WMCM: Die neue Basis für Apple Intelligence
Aktuellen Leaks zufolge wird Apple mit der iPhone 18-Serie erstmals auf LPDDR6-Arbeitsspeicher setzen, der zudem über ein 96-Bit-Speicherinterface angebunden sein soll. Diese Kombination verspricht eine deutlich höhere Speicherbandbreite im Vergleich zu den Vorgängergenerationen.
Ein entscheidender technischer Kniff ist dabei der Wechsel der Verpackungstechnologie: Statt der bisherigen Package-on-Package (PoP)-Methode, bei der der Arbeitsspeicher direkt auf dem Hauptprozessor sitzt, soll beim A20 Pro das sogenannte WMCM-Verfahren (Wafer-Level Multi-Chip Module) zum Einsatz kommen. Dabei wird der DRAM seitlich neben dem SoC (System-on-a-Chip) platziert.
Die Vorteile dieses Ansatzes sind vielfältig:
- Verbessertes Thermomanagement: Die räumliche Trennung von Rechenkern und Speicher reduziert die Wärmeentwicklung und ermöglicht eine stabilere Spitzenleistung.
- Maximale AI-Power: Die Architektur ist gezielt darauf ausgelegt, die „Apple Intelligence“-Funktionen sowie komplexe Siri-Anfragen direkt auf dem Gerät (on-device) in Echtzeit zu verarbeiten.
- Effizienz: Die neue Anbindung erlaubt ein deutlich schnelleres Auslesen und Schreiben von Daten, was für KI-Modelle, die permanent auf schnelle Speicherzugriffe angewiesen sind, essenziell ist.
KI-Strategie: Pro-Modelle vs. Basis-Serie
Während die Pro-Modelle und das neue faltbare „iPhone Ultra“ laut Marktanalysten wie Ming-Chi Kuo auf ein 12 GB RAM-Layout setzen, gehen Experten davon aus, dass dieses Setup – in Verbindung mit dem 96-Bit-Bus – die absolute Mindestanforderung für die reibungslose Nutzung aller kommenden KI-Features von iOS 27 darstellt.
Die Standardmodelle der iPhone 18-Serie, die erst im Frühjahr 2027 erwartet werden, sollen mit 9 GB RAM ausgestattet sein. Die Wahl des Arbeitsspeichers unterstreicht die Strategie von Apple, die Flaggschiff-Geräte durch exklusive Hardware-Konfigurationen als ultimative Plattform für mobile Künstliche Intelligenz zu positionieren.
Einblick in das Motherboard
Erste geleakte Schaltpläne des iPhone 18 Pro zeigen bereits, dass Apple trotz der neuen WMCM-Verpackung und eines vergrößerten Neural Engine-Bereichs die Gesamtgröße des Chips nahezu identisch zum A19 Pro halten konnte. Dies gilt unter Chip-Designern als beeindruckende Ingenieursleistung, da so kein zusätzlicher Platz im Gehäuse verloren geht, der anderweitig für die Batterie oder Kamera-Module benötigt wird.
Fazit: Der Wechsel auf LPDDR6-RAM und das neue WMCM-Design könnten das iPhone 18 Pro zum bisher leistungsstärksten Smartphone in Apples Geschichte machen. Die Verschiebung der Speicherarchitektur ist dabei weit mehr als nur ein „Update auf dem Papier“ – es ist das notwendige Fundament für die Zukunft der On-Device-KI.
Generell Hinweise und Hilfestellung für Apple und iPhone gibt es mittlerweile sehr umfangreich und für unterschiedliche Ansprüche:
- iPhone 17 Serie – Handbuch für alle Modelle* (2025)
- Stiftung Warentest erklärt iPhone und iPad* (2024)
- iPhone für Senioren und Späteinsteiger (2023) *
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Technikaffin seit den Zeiten von Amiga 500 und C64 – mittlerweile aber eher mit deutlichem Fokus auf die Bereich Mobilfunk und Telekommunikation. Die ersten Artikel im Telco Bereich habe ich bereits 2006 geschrieben, seit dem bin ich dem Thema treu geblieben und nebenbei läuft mittlerweile auch noch ein Telefon- und Smartphone Museum um die Entiwcklung zu dokumentieren.






